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Welcome to the game

Dein Controller hält viel aus - dank robusten Kunststoffen! Dein Monitor leuchtet - dank organischen lichtemittierenden Dioden aka OLEDs! Deine Maus, deine Hardware, alles ist Chemie! Sogar das Internet - kommt dank transparenter Glasfaserkabel aus hochreinen Chlor-Silanen zu dir! Na, neugierig geworden? Die Zukunft wird von der Chemie mitgestaltet. Werde ein Teil davon. Zum Beispiel mit einem Job als Informatikerin. Ihr werdet gebraucht, um den Betrieb am Laufen zu halten. Ihr müsst auch keine Chemie-Expertinnen sein. 😉

Jobs mit Zukunft: Informatikerinnen in der Chemieindustrie. Bild: geralt von pixabay, CC0

IT-Spezialist_innen sind in der Chemie sehr gefragt, denn Automatisierung und Industrie 4.0 spielen eine große Rolle in den Chemiebetrieben. Das fängt bei der Telefonanlage an, geht über die Automatisierung und digitale Vernetzung der Produktion bis hin zu Projekten, wie man die Digitalisierung im Unternehmen konkret umsetzen kann. Also ein Job mit Zukunft. By the way: Auch andere Berufe werden sich durch die Digitalisierung verändern.

Wir zocken dich nicht ab

Schon während deiner Ausbildung bezahlt die Chemieindustrie gut. Das Ausbildungsgehalt ist in der Chemie-, Pharma- und Kunststoff verarbeitenden Branche im Tarif festgelegt. Das sind im ersten Lehrjahr 980 € bis 1.020 € pro Monat. Es steigt pro Lehrjahr; im dritten Lehrjahr sind es 1.100 bis 1.150 € im Monat (ab dem 1. Oktober 2018); dazu gibt es 700 € Urlaubsgeld. Außerdem erhalten Azubis vor der Abschlussprüfung zwei Tage bezahlte Freistellung zur Prüfungsvorbereitung. Stichwort Prüfung: die Übernahmequote nach der Ausbildung liegt bei über 90 Prozent.
Der Verdienst als fertig ausgebildete Fachkraft ist sehr gut; und Sorgen um einen Arbeitsplatz muss man sich als Informatiker zurzeit wirklich nicht machen. Das Gehalt wird durch die Fachrichtungen oder Studiengänge beeinflusst. Ein Unternehmen sagte uns vom ChemieAzubi: Nach der Ausbildung steigen ITler klassischerweise mit 36.000 – 43.000 € ein. Das weitere Gehalt wird dann von der persönlichen und fachlichen Entwicklung beeinflusst.

„Die IT-Berufe sind gefragter denn je und je mehr man sich qualifiziert und fachlich weiterentwickelt, desto mehr ist gehaltlich drin. IT-Berufe gehören momentan zu den bestbezahltesten Berufen auf dem Markt“, verrät uns eine Personalverantwortliche.

Welche Fähigkeiten brauchst du in der IT? Klar: Interesse für Informationstechnologie. Was heißt das? Lies weiter…👇Bild: chaitawat auf pixabay, CC0

Informatik: was braucht ihr? Welche Fachrichtungen gibt es?

Interesse für Informationstechnik! Wie hängen IT-Systeme zusammen, wie lassen die sich programmieren? Wie lässt sich ein Prozess abbilden? Welches ist die richtige Hardware und Software für dieses Projekt? Für die Ausbildung braucht ihr den Realschulabschluss oder das Fachabi – aber keine Kenntnisse des Periodensystems 😉. Aber die Noten in den wichtigen Fächern (z.B. Mathe, Informatik, Physik) sollten passen.
Wenn irgendwo ein Fehler im Büro oder in der Produktionshalle auftaucht, werden die IT-Experten gerufen – überall sind informationstechnische Systeme. Daher gibt es auch verschiedene Fachrichtungen:

  • Informatikkaufmann/frau bzw. IT-Systemkaufmann
  • Fachinformatiker/in Anwendungstechnik
  • Fachinformatiker/in Systemintegration
  • Wirtschaftsinformatik/in (duales Studium)
  • Angewandte Informatik (duales Studium)
Tim und ein Kollege im Serverraum, wo die Fachinformatiker für Systemintegration alles im Blick haben. Bild: Zschimmer & Schwarz (Alle Rechte vorbehalten)

Was sagen (ehemalige) IT-Azubis über den Job und die wichtigsten Aufgaben?

Tim

„Ich wurde durch ein Praktikum aufmerksam. Der Job ist zukunftsorientiert; jedes Unternehmen verwendet IT Hardware oder hat eine eigene Infrastruktur, die betreut werden muss. Die wichtigsten Arbeiten: Instandhaltung und Neukonfiguration von beispielsweise Rechnern und Netzwerken.“ Tim, Fachinformatiker für Systemintegration

Andreas

„Was mich zu diesem Beruf geführt hat? Im privaten Bereich Begeisterung gefunden und mich tiefer mit Netzwerken beschäftigt. Die wichtigsten Arbeiten: erstens das Betreuen verschiedener Systeme, die rund um die Uhr erreichbar und funktionstüchtig sein müssen. Und zweitens die Unterstützung für hunderte Kollegen, die nicht das Fachwissen für Computer mitbringen.“ Andreas, Fachinformatiker für Systemintegration

Übersicht: Was in den IT-Berufen gemacht wird

Informatik- bzw. IT-Systemkaufleute

Jedes Unternehmen braucht Informations- und Kommunikationssysteme – in allen Geschäftsbereichen. Diese Systeme müssen ausgesucht, gekauft, eingeführt und gepflegt werden. Außerdem müssen die Schulungen der Mitarbeiter organisiert und durchgeführt werden. Informatikkaufleute arbeiten an Schnittstellen – im mehrfachen Sinne: Sie bringen die Anforderungen von Mitarbeitern und Software und von IT und BWL zusammen. Auf dem ChemieAzubi könnt ihr den Artikel einer Informatikkauffrau lesen.

Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung

Die Informatiker_innen mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung planen und entwickeln die IT-Systeme im Betrieb: Welche Lösungen können gefunden werden, um den Mitarbeitern ihre Arbeit so leicht wie möglich zu machen?
Sie programmieren also die Wünsche der Mitarbeiter in passgenaue Anwendungen. Oder sie verbessern und erweitern bestehende Programme, indem sie diese erst testen und dann weiterentwickeln.

Fachinformatiker/in Systemintegration

Diese Fachinformatiker_innen setzen ihr Augenmerk darauf, die Hard- und Software miteinander zu vernetzen, damit im Unternehmen auch wirklich alles rund läuft. Updates müssen installiert, Maschinen gewartet werden. Je größer das Unternehmen, desto komplexer werden diese Systeme. Damit wächst auch die Herausforderung. Hier beschreiben wir den Arbeitsalltag eines Fachinformatikers für Systemintegration -  genau wie hier.

Wirtschaftsinformatik (duales Studium)

Wirtschaftsinformatiker_innen planen und entwickeln Informations- und Kommunikationssysteme für die Geschäftsprozesse im Betrieb. Dafür braucht man Kenntnisse der Informationstechnik und betriebswirtschaftliches Fachwissen. Wirtschaftsinformatiker planen zum Beispiel Datenverarbeitungsprogramme und führen Schulungen für die Mitarbeiter durch. Zu den Aufgaben gehört viel Projektmanagement.

Angewandte Informatik (duales Studium)

In diesem dualen Studium lernt man theoretisches Wissen und praktische Umsetzung. Es geht also darum, Informatik und Anwendungen zusammen zu bringen. Fächer sind zum Beispiel Mathematik und Ingenieurwissenschaft, Softwareentwicklung und Anwenderservice bis hin zum Qualitätsmanagement. Zur Arbeit gehört viel Projektmanagement. Mal lernt, zukünftige IT-Systeme zu entwickeln und zu gestalten. Das wird aufgrund der Digitalisierung immer wichtiger.

👉 Hier findet ihr Infos, welche Unternehmen diese Berufe ausbilden.

In der IT läuft alles zusammen – nicht nur die Kabel. Ihr arbeitet an der Schnittstelle der Abteilungen des Betriebs. Bild: Zschimmer & Schwarz, alle Rechte vorbehalten.

Offene Stellen und die richtige Bewerbungszeit

Die beste Bewerberzeit ist jetzt mit dem Jahreszeugnis 12 – ja, wirklich JETZT. Grundsätzlich sind ein Jahr vorher die meisten Ausbildungsstellen schon vergeben, aber in einem so speziellen Feld wie Informatik kommen eher wenig Bewerbungen auf eine Stelle. Ihr könnt also Glück haben! Also:

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Mehr Informationen über Berufe, Bewerbung und Betriebe findest du auf dem Chemieblog

Chemie-Blog

Mehr Infos über Berufe in der Chemie

Blick aus Flugzeug

Last Minute Angebote Ausbildung: Stellen in der Chemie
Mit euren Leuten von morgens bis abends in der Sonne chillen – das klingt nach einem guten Programm für die Sommerferien. Wir hätten da noch einen Programmpunkt: eure Zukunftsplanung. ;-) Bild: Viktor Hanacek, pucjumbo, CC0

 

Alles auf einen Blick: hilfreiche Tipps zur Berufswahl
Wie geht man richtig an die Berufswahl heran?

 

10 Gründe für eine Ausbildung
Welche Gründe sprechen dafür, seine berufliche Zukunft mit einer Ausbildung zu beginnen? Und dazu noch in der Chemie? Wir haben 10 Argumente gesammelt. Außerdem geht es auch um Vorurteile gegenüber einer Ausbildung und um die beste Herangehensweise an die Berufswahl.

 
Foto: Jeshu John, designerpics.com, CC0

Die ersten Wochen in einer Ausbildung
Das sagen drei Azubinen über die Chemiebranche

 

Die Ausbildung geht los: Survival-Tipps für den ersten Tag
Am 1. September beginnt für viele die Ausbildung. Wir haben Tipps gegen den Onboarding-Stress und erklären, was auf einen zukommt. Für die, die in einem Chemiebetrieb anfangen, haben wir Verhaltenshinweise.

 

Sommerferien: Die Bewerbungsphase geht los
Welcher Beruf passt zu mir? Wie finde ich einen Ausbildungsbetrieb? Was gehört in eine Bewerbung? (Foto: Karolina Graburska, Kaboompics.com)

 
Geldbörse

Tipps für mehr Geld in der Ausbildung
Bessere Balance im Geldbeutel: wie man mit Schulden in der Ausbildung umgeht – Finanzierungshilfen für Azubis – Tipps zum Steuern sparen für Azubis und Studenten.

 

Nachhaltigkeit in der Chemie
Heute geht es hier nicht um Ausbildung, sondern mal um das Thema Nachhaltigkeit in der Chemieindustrie (Bild: Reisefreiheit_eu, Pixabay, CC0)

 
Autorin / Autor: Chemieblog - Stand: 2. Oktober 2018
 
 
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