Verliebt in Hollyhill

Autorin: Alexandra Pilz

Buchcover

Nachdem es ihr gelungen war in den 80er Jahren einen Mord aufzuklären und ihre Herkunft zu ergründen, wobei sie sich auch noch verliebt hat, ist Emily nun endlich zurück – zurück in Hollyhill und zurück in der Gegenwart. Hier scheint Matt allerdings plötzlich kein Interesse mehr an ihr zu haben. Doch noch bevor sie den Grund dafür erfährt, befindet sie sich erneut in der Vergangenheit, nur ist sie dieses Mal wesentlich weiter zurückgereist, nämlich ins Jahr 1811. Und auch dort gilt es offenbar wieder ein düsteres Geheimnis zu lüften …

Meine Meinung
Da mir das Debut von Alexandra Pilz und damit der erste Teil dieser Serie so gut gefallen hatte, war ich natürlich schon ungemein gespannt auf die Fortsetzung und ein Wiedersehen mit den so liebgewonnenen Figuren. Zum Glück wurden meine Hoffnungen nicht enttäuscht und auch der zweite Teil konnte mich sofort begeistern.

Der Einstieg viel sehr leicht, denn die Autorin fasst die wichtigsten Ereignisse aus dem Vorgänger anfangs noch einmal kurz zusammen und frischt so die möglicherweise nicht mehr ganz so deutlichen Erinnerungen ihrer Leser auf.

Die Protagonistin Emily ist nach wie vor unheimlich sympathisch und man kann ihre Gedanken und Gefühle stets sehr gut nachvollziehen. Gleich zu Beginn muss sie eine schwierige Wahl treffen: Soll sie in Hollyhill bleiben oder es verlassen? Vor allem ihre Gefühle für Matt spielen dabei eine wichtige Rolle, nur steht ihr auf einmal ziemlich abweisend gegenüber. Und das gilt auch für andere Bewohner des Ortes, was sie ziemlich verunsichert.

Bevor sie sich entscheiden kann, wird sie aber ein zweites Mal in die Vergangenheit katapultiert. Zusammen mit Emily lernt man das Leben in England Anfang des 19. Jahrhunderts besser kennen, von der Kleidung, über das Benehmen bis hinzu den Frisuren. Natürlich wird sie dort vor neue Rätsel gestellt und muss erneut ermitteln. Dabei bekommt sie Hilfe von Matt, wodurch sie sich, wie der Titel ja schon vermuten ließ, wieder ein wenig näher kommen, auch wenn Matt sehr gut darin ist, seine Gefühle unter Verschluss zu halten.

Besonders viel Spannung kommt in diesem zweiten Abenteuer leider nicht auf, doch die unerwarteten Wendungen sowie die liebenswerten Charaktere schaffen es einen dennoch an das Buch zu fesseln. Schon allein wegen Matt und Emily wird man auch den nächsten Band lesen und der kommt bestimmt, denn man spürt genau, dass die Geschichte um Hollyhill noch nicht zu Ende erzählt ist.

Fazit
Verliebt in Hollyhill ist genau wie der Vorgänger eine schöne, lockere Zeitreisegeschichte für zwischendurch, die mit einer Prise Romantik insbesondere für weibliche Leser interessant sein dürfte. Wer den ersten Band mochte, sollte sich die Fortsetzung jedenfalls nicht entgehen lassen.

Erschienen bei Heyne fliegt

Deine Meinung zu diesem Buch?

Weiter >>

Autorin / Autor: stephie - Stand: 14. April 2014