Und wenn wir fliehen

Autor: Megan Crewe

Um die Verbreitung des tödlichen Virus zu verhindern, wurde die Insel, auf der Kaelyn lebt unter Quarantäne gestellt, doch inzwischen sterben auch auf dem Festland immer mehr Menschen daran. Die Verzweiflung ist groß, und es gibt nur einen Weg, die Menschheit noch zu retten: Kaelyn muss jemanden ausfindig machen, der den Impfstoff aus dem Labor ihres Vaters reproduzieren kann. So jemanden gibt es jedoch nicht auf der Insel, weshalb sie sich selbst zum Festland begeben muss. Aber diese Reise ist alles andere als ungefährlich …

Meine Meinung
Nachdem mir der erste Teil der Reihe "Wir sind verbannt" schon sehr gut gefallen hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung "Und wenn wir fliehen". Meine Erwartungen waren relativ hoch, aber Megan Crewe hat mich nicht enttäuscht. Eher im Gegenteil, denn sie konnte meine Erwartungen sogar noch übertreffen, sodass mir der zweite Teil noch um einiges besser gefallen hat als der Vorgänger!

Die Handlung schließt an den ersten Band, den man unbedingt zuvor gelesen haben sollte, an, ist allerdings wesentlich spannender als man es von der Autorin kennt. Kaelyn muss sich auf den Weg zum Festland machen, und obwohl sie dabei unerwartete Hilfe bekommt, ist das definitiv kein leichtes Unterfangen. Immer wieder begegnen sie verschiedenen Gefahren und anderen Hürden, die sie überwinden müssen, um ihr Ziel zu erreichen, wodurch das Buch durchweg fesselnd bleibt.

Besonders auffällig und ungewöhnlich ist, dass Megan Crewe die Erzählform der Serie geändert hat. Während der erste Band sich eher wie ein Tagebuch gelesen hat, ist der zweite Band ganz normal in Kapitel aufgeteilt. Die Perspektive hat sich jedoch nicht geändert, sodass es weiterhin die sympathische Heldin Kaelyn ist, die die diversen Geschehnisse schildert.

Positiv zu erwähnen ist außerdem, dass die obligatorische Liebesgeschichte hier zur Abwechslung mal nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt – zumal die Protagonisten auch wirklich andere Sorgen haben – sodass sich das Buch für beide Geschlechter sehr gut eignet.

Weniger schön ist dagegen das Ende, das den Leser mit einem wirklich fiesen Cliffhanger völlig in der Luft hängen lässt. Das zerrt an den Nerven und wäre nicht nötig gewesen, denn den dritten Teil der Serie wird man sich nicht entgehen lassen.

FAZIT
"Und wenn wir fliehen" ist eine sehr gelungene Fortsetzung, die ihren Vorgänger, insbesondere was die Spannung betrifft, noch übertreffen kann. Gebannt verfolgt man die Handlung um die Protagonistin Kaelyn, und nach diesem Band kann man es kaum noch erwarten zu erfahren, wie diese Reihe endet.

Erschienen bei: fischerverlage.de

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Autorin / Autor: Stephie - Stand: 23. August 2013
 
 
 

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