Nashira

Autorin: Licia Troisi
Ab 14 Jahren
512 Seiten

Buchcover Nashira

In dem Königreich Nashira wird Sauerstoff ein knapp bemessenes Gut. Daher ist das Überleben der gesamten Bevölkerung durch die Priesterkaste abhängig, welche durch eine uralte Magie dank der Luftkristalle bewirken können, dass die Atemluft nie ganz versiegt. Auch ihr politischer Einfluss ist groß und dementsprechend werden Intrigen gesponnen, wie die junge Hauptfigur Talitha auf eigene Haut erleben muss, nachdem sie nach dem Tod ihrer Schwester von ihrem machtbessenen Vater dazu gezwungen wird, deren Platz in einem strengen Orden einzunehmen. Begleitet wird sie nur von ihrem Diener Saiph, einem Femtiten. Diese Rasse zeichnet sich durch ihre grüne Haut und Schmerzunempfindlichkeit aus, doch seit dem "antiken Krieg" sind sie den Talariten unterworfen.
Auf der Spur von Hinweisen ihrer Schwester stoßen die beiden schon bald auf ein schreckliches Geheimnis und müssen fliehen. Auf der Suche nach einer sagenumwobenen Stadt in der Wüste kommen sie einander immer näher - während sie sich der größten Herausforderung ihres Lebens stellen müssen um den Gefahren für ganz Nashira zu trotzen.

Meine Meinung
Das Buch ist ein wenig schwer zu bewerten. Einerseits ist es das übliche Fantasy - Schema: Eine Fantasywelt, in 4 "Länder" geteilt, welche sehr kreativ nach den Wetterverhältnissen Land des Sommers/ Winters/ Herbsts/ und Frühlings genannt werden. Zwei Helden, die sich ineinander verlieben, während sie auf der Flucht vor einem übermächtigen Gegner sind.
Was allerdings originell und neu erschien, ist einerseits, dass die Welt in der sie leben, geographische und astronomische Besonderheiten aufweist und andererseits, dass es zwei Rassen gibt: Die Talariten und Femtiten, wobei letztere ausschließlich Sklaven sind. Auch Saiph ist einer und da Talitha die ihr Leben lang unter der Fuchtel ihres Vaters lebte, kannte niemand von ihnen bisher Freiheit. So ergeben sich interessante, beinahe philosophische Gespräche über die Bedeutung von Freiheit und was sie wert sei auf ihrer gemeinsamen Flucht.
Alles in allem hat es mir ganz gut gefallen, auch wenn es keinen besonderen Eindruck hinterlassen hat.

Insgesamt kann man damit schön schmökern und mitfiebern, da die Charaktere sowie die Hintergrundgeschichte sehr ausgearbeitet sind. Es ist leicht zu lesen und nicht anspruchsvoll. Daher würde ich das Buch für Fantasyliebhaber jeden Alters empfehlen!
Da das Ende Lust auf mehr macht, kann ich es kaum erwarten, dass die Geschichte sich fortsetzt.

Info: Heyne

Deine Meinung zu diesem Buch?

Weiter >>

Stand: 4. Dezember 2012