Lost places

Text von Johannes Groschupf
Einbandgestaltung von David B. Hauptmann

Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart leben in Berlin. Sie verbindet ein Hobby, das so spannend wie gefährlich ist. Nachts schleichen sie sich in leerstehende Gebäude, Fabriken, Krankenhäuser und erkunden sie. Sie sind Urban Explorers. Es geht gut, bis sie eines nachts zur falschen Zeit am falschen Ort sind. In einer Fabrik sind sie diesmal nicht die Einzigen. Sie entdecken einen Raum voller Blut und eine Leiche und geraten schneller als gedacht ins Visier einer brutalen Gang.

Auf "Lost Places" war ich neugierig, da sich der Klappentext nach einem spannenden Abenteuer anhörte. Und die Geschichte hat mich auch nicht enttäuscht. Der Erzählstil ist umgangssprachlich und super zu lesen, ich war von der ersten Seite an gefesselt. Die Charaktere sind alle ganz unterschiedlich, sie sind toll beschrieben, vor allem die Mädels Kaya und Moe waren mir sehr sympathisch. Es kommt gut rüber, dass die Ausflüge in leerstehende Gebäude zwar spannend sein können, aber auch gefährlich sind und böse enden können. Bei den nächtlichen Aktionen entsteht eine gruslige Atmosphäre. Die Geschichte entwickelt sich spannend, ich hatte beim lesen teilweise Gänsehaut und es fiel mir schwer, das Buch mal kurz aus der Hand zu legen. Die realen Schauplätze in Berlin haben ihren eigenen Reiz, vor allem, wenn man schon mal in Berlin war und beim Lesen auf einen Platz stößt, den man selbst schon mal gesehen hat. Lost Places ist ein spannendes Jugendbuch mit Thrill. Wer sich gern gruselt wird hier nicht enttäuscht.

Erschienen bei Oetinger

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Autorin / Autor: majke111 - Stand: 25. November 2013