Lieder eines Sommers

Autorin: Cath Crowley
Übersetzt von Henning Ahrens

„Ich wünsche mir viel, und du erfüllst was davon.“ (S. 266)
Jeden Sommer verbringt Charlie zusammen mit ihrem Vater bei ihren Großeltern in einem winzigen Ort mitten in Australien. Aber sie hat dort nie Anschluss gefunden. Stattdessen hat sie ihre Zeit mit ihrer Gitarre verbracht und Lieder geschrieben. Aber diesen Sommer ist es anders: Rose, die Charlie vorher immer ignoriert hat, will nun mit ihr befreundet sein, und so verbringen die beiden Mädchen den ganzen Sommer miteinander. Doch Roses Interesse an Charlie ist nicht ganz uneigennützig…

Meine Meinung:
Da die Temperaturen jetzt wieder fallen und der Herbst näher rückt, wollte ich mir den Sommer durch ein Sommerbuch wieder ein Stück weit zurückholen, und deshalb habe ich mich darauf gefreut, „Lieder eines Sommers“ zu lesen. Ich war sehr gespannt auf das Buch, da es darin ja offensichtlich nicht nur um eine Sommergeschichte geht, sondern auch um Musik, und es hat mich richtig interessiert, wie diese beiden Themen zusammengebracht werden.

Und das Buch hat mir auch wirklich gut gefallen! Es ist eines von den Büchern, die zum Ende hin immer besser werden und einen dann traurig zurücklassen, weil man gerne noch ein paar Kapitel gelesen hätte. Ich muss gestehen, der Anfang hat mich noch nicht so richtig packen können. Ich glaube, ich musste mich zuerst an den Schreibstil der Autorin gewöhnen, aber nach ein paar Kapiteln war ich wirklich von der Geschichte gefangen.
Es ist auch keine wirklich aufregende, sondern eher eine ruhige Geschichte. Es passieren keine total actiongeladenen Dinge, es geht einfach nur um zwei Mädchen und um deren Gefühle. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Charlie und von Rose erzählt, und Charlie war mir von Anfang an sympathisch. Sie sieht die ganze Welt in Musik, und das hat mir wirklich gut gefallen. Wenn sie einen Menschen kennenlernt, dann weiß sie direkt, welcher Song am besten zu ihm passen würde, und im Buch gibt es auch den ein oder anderen Song-Text von ihr, und dieser ganze Musik-Aspekt hat mir einfach unheimlich gut gefallen. Mit Rose hatte ich dagegen so meine Probleme. Ich fand sie nicht gerade unsympathisch, und ich konnte ihre Gedanken und Gefühle auch absolut nachvollziehen, aber an manchen Stellen war sie auch wirklich Ich-bezogen und rücksichtslos, und das hat mir dann nicht so gut gefallen.
In dem Buch geht es auch um die Wünsche und Träume der beiden Mädchen, und um die Probleme, die die beiden haben. Das hat der ganzen Story eine sehr melancholische Atmosphäre gegeben, was sehr passend war. Es ist kein Buch, in dem alles nur schön und gut ist, es gibt sehr viele traurige und sehr tiefgründige Szenen, und dadurch konnte das Buch mich auch richtig bewegen.

Insgesamt ist „Lieder eines Sommers“ ein sehr schönes Sommerbuch, mit dem man sich wirklich zurück in den Sommer träumen kann. Es ist aber keines von diesen locker-leichten Sommerbüchern, sondern eher tiefgründig und mit vielen traurigen Momenten.

Fazit:
„Lieder eines Sommers“ hat mich wirklich überzeugt! Wer ruhige und gefühlvolle Geschichten mag, die auch traurige Momente haben, dem könnte dieses Buch gut gefallen!


Erschienen bei Carlsen

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Autorin / Autor: moony - Stand: 25. August 2014
 
 
 

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