Die Jury

... zum Schreibwettbewerb "Green Fiction"

Christina Bacher

Bild: © Hanna Witte

Christina Bacher ist nach Lehr- und Wanderjahren in Kaiserlautern, Marburg, Bonn, Prag, und Montpellier in Köln gelandet. Als Journalistin und Autorin betreibt sie seither „Bachers Büro“, eine Schmiede für Texte aller Art. Als Koautorin der bekannten Kinder- und Jugendkrimireihe „Bolle und die Bolzplatzbande“ des Hessischen Rundfunks - nun erschienen in Buchform - geht sie seit 2008 regelmässig auf Lesereise. Neben diversen Jurytätigkeiten gibt sie ihr Wissen in Schreibwerkstätten weiter. Seit August 2012 ist sie Stipendiatin des Kulturamts Kölns im Scriptorium der Antoniterkirche. Sie ist Mitglied beim SYNDIKAT und dem Netzwerk "Mörderische Schwestern".

Darauf werde ich bei der Bewertung der Exposés besonders achten
Ich bin schon sehr gespannt auf die Ideen meiner jungen Nachwuchskolleginnen. Ganz oft haben Kinder und Jugendliche ja bessere Ideen als Erwachsene. Und darum geht es mir auch erst einmal beim Lesen der Exposés: Wer schafft es, mich alleine durch eine tolle Idee in eine Geschichte hinein zu ziehen, mich neugierig zu machen auf Mehr. Wenn das Ganze dann auch noch Hand und Fuß hat, dann will ich auch die ganze Geschichte lesen. Ich finde, nur darum geht es. Die Neugier anzuheizen ….

Mein persönlicher Tipp an die Teilnehmerinnen:
Ich habe ein Faible für ungewöhnliche Geschichten, was nicht heisst, dass sie unrealistisch oder total abgefahren sein müssen. Meistens kommen einem solche Ideen als erstes in den Kopf, blitzartig. Ich finde, es lohnt sich, diese gleich aufzuschreiben und zu schauen, ob daraus was werden kann. Oft sind diese Ideen besser als "kopflastige" komplizierte Dinge, über die man lange nachgedacht und ewig dran geschraubt hat. Also: Griffel in die Hand oder Tastatur aufgebaut und los geht's! Viel Glück!

Brigitte Glaser

Bild: © Jeff Maxian

Stammt aus dem Badischen und lebt seit über dreißig Jahren in Köln. Bevor sie zum Schreiben kam, hat die studierte Sozialpädagogin in der Jugendarbeit und im Medienbereich gearbeitet. Heute schreibt sie Krimis für Erwachsene und Jugendliche. Ihre erfolgreiche Serie mit der Detektivin wider Willen, Katharina Schweitzer, umfasst zwischenzeitlich sechs Bände. Ihre Jugendthriller heißen „Schreckschüsse“ und „Fremde Fracht“. „Fremde Fracht“ war 2012 für den Hans-Jörg-Martin-Preis nominiert. Im Herbst 2013 erscheint mit „8 Tage im Juni“ bei Boje ein weiteres Jugendbuch. Kontakt zur Autorin unter: www.brigitteglaser.de

Darauf werde ich bei der Bewertung der Exposés besonders achten:
Interessante Figuren, eine Textprobe, die so spannend ist, dass ich gerne weiterlesen würde.

Mein persönlicher Tipp an die Teilnehmerinnen:
Traut euch was! Umwelt ist mehr als schmutzige Luft oder zu viele Autos!

Ulrike Peters von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Bild: © DBU

Ulrike Peters lebt mit ihrer Familie in Osnabrück und ist dort seit 1997 bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) tätig. Nach ihrem Biologiestudium arbeitete sie zunächst in verschiedenen Projekten, so auch einige Jahre für die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz in der Lüneburger Heide.

Die DBU in Osnabrück ist eine große Umweltstiftung und fördert Projekte, die zum Schutz der Umwelt beitragen, wie zum Bespiel den Schreibwettbewerb „Green Fiction“, den Ulrike Peters neben zahlreichen anderen Umweltbildungs- und Kommunikationsprojekten betreut. Sie veröffentlicht keine Krimis, sondern Fach-Publikationen zum Beispiel zur Didaktik von Umweltausstellungen. In ihrem Referat betreut sie Umwelt-Medien-Projekte oder Umweltbildungsprojekte zu technischen oder naturwissenschaftlichen Themen.

Darauf werde ich bei der Bewertung der Exposés besonders achten:
Nach dem Lesen des Exposés möchte ich sehr neugierig sein und gespannt darauf, mehr zu erfahren. Ich werde allerdings besonders auf das gewählte Umweltthema achten, denn um ein Umweltthema muss es hier gehen. Umweltthemen gibt es fast unüberschaubar viele: die Energiewende, der Klimawandel, Tiere und Pflanzen, umweltfreundliche oder umweltbelastende Produkte, unsere Lebensweise, eine schnell wachsende Umweltwirtschaft und natürlich Zukunftsfragen: Wie werden in Zukunft acht, neun oder mehr Milliarden Menschen auf der Erde sich ernähren, kleiden, zur Schule gehen, wohnen, mobil sein oder arbeiten? Oft geht es um Geld, es gibt also Gewinner und Verlierer, Helden und Schurken, Verantwortungsbewusste und Gleichgültige. Genug um spannende Ideen für „Green Fiction“ zu liefern. 

Mein persönlicher Tipp an die Teilnehmerinnen:
Lasst Euch von der Wirklichkeit inspirieren!

Ann-Kathrin Schwarz

Bild: © Nancy Ebert

Ann-Kathrin Schwarz hat nach dem Studium lange als Verlagslektorin gearbeitet. Unter dem Pseudonym Anne Weiss schreibt sie mit ihrem Co-Autor Stefan Bonner (alias Jan Wielpütz) Sachbücher, darunter den Bestseller "Generation Doof", der sich zwei Jahre lang auf der Spiegel-Liste hielt.
Seit Ende 2012 leitet sie mit Jan Wielpütz die Bastei Lübbe Academy, Deutschlands erste verlagseigene Autorenschule (siehe auch www.bastei-luebbe-academy.de). Dort gibt sie auch eigene Kurse, zum Beispiel "Startklar: Von der Idee zum fertigen Buch". In den Schreibkursen der Academy ist es ihr besonders wichtig, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praktisch an Exposés und Texten zu arbeiten und zu zeigen: Jeder kann gutes Schreiben lernen!

Darauf werde ich bei der Bewertung der Exposés besonders achten:
Besonders achte ich darauf, ob das, was eure Helden tun, mir echt und glaubwürdig vorkommt. Sternchen sammeln diejenigen, deren Geschichten bewegend sind und zu Herzen gehen :-)

Mein persönlicher Tipp an die Teilnehmerinnen:
Schreibt einfach frei von der Leber weg - über das, was euch berührt. Behandelt eure Figuren mit Respekt, so als ob sie echte Menschen wären. Als Vorbilder für die Helden eurer Geschichte können euch Freunde oder Bekannte, Lehrer, Nachbarn oder sogar ein Promi dienen. Dann wisst ihr schon mal, welchen Charakter eure Figur hat und wie sie handeln würde. Und bevor ihr loslegt, erzählt eure Idee mal einer Freundin - die euch dann sagt, was sie an der Handlung noch nicht versteht. Unlogische Wendungen lassen sich so ganz schnell  ausmerzen!

Ute Wegmann

Bild: © Thekla Ehling

Ute Wegmann lebt in Köln und arbeitet als Autorin, Moderatorin und Rundfunkjournalistin mit dem Schwerpunkt Kinder– und Jugendmedien. In der Sendung "Büchermarkt" des Deutschlandfunk stellt sie an zwei Samstagen im Monat Kinder- und Jugendbücher vor (u.a. "Die Besten 7"). Außerdem hat sie mehrere Kinderkurzfilme realisiert (u.a. "Die besten Beerdigungen der Welt", 19 min, Prädikat wertvoll).

Darauf werde ich bei der Bewertung der Exposés besonders achten:
Das Thema UMWELT muss sich in einer runden, spannenden Geschichte spiegeln. Das Exposé muss mich aufgrund eines interessanten Plots und gut angelegter Figuren rasend neugierig machen.

Mein persönlicher Tipp an die Teilnehmerinnen:
Keine Klischee-Figuren. Überraschende Wendungen in die Geschichte einbauen. Existenzielle Bedrohungen! Ich möchte berührt werden vom Schicksal der Figuren!

Alle Infos zum Wettbewerb

Teilnahmebedingungen
Bitte lesen!

Was gehört in ein Exposé???
Das wollen wir von dir wissen!

Die Preise
Das gibt es zu gewinnen.

Die Jury
... zum Schreibwettbewerb "Green Fiction"

Die Mentorinnen
... für die Gewinnerinnen des Green Fiction Wettbewerbes

Die Partner
Veranstalter und Medienpartner

Die Siegerehrung
Lang ersehnt: die Gewinnerinnen des Umweltschreibwettbewerbes Green Ficition
9. September 2013

Die vier Gewinnerinnen
...des Mentorings stehen fest. Herzlichen Glückwunsch!
16. September 2013

 
 
 

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