Die Siegerehrung

Lang ersehnt: die Gewinnerinnen des Umweltschreibwettbewerbes Green Ficition

123 Einsendungen, zahlreiche Weltuntergänge, Aliens, sprechende Bäume, Schildkröten und skrupellose Geschäftsleute, magische Cremes, Glaskuppelwelten. Fünf wirklich sehr engagierte Jurymitglieder (Danke! Danke! Danke!), die aus dem Riesenstapel von Einsendungen die Exposés mit dem größten Potenzial herausfischen sollten. Das war keine einfache Aufgabe! Vor allem, weil es wirklich ausgesprochen viele, schöne, fantasievolle und wirklich toll geschriebene Texte gab. Aber eine Entscheidung muss nun mal her und wie das so ist, wird sie nicht immer für alle erfreulich sein. Für unsere Top 10 aber ganz bestimmt! Herzlichen Glückwunsch! Ihr gewinnt ein tolles Buchpaket aus dem Hause Bastei Lübbe. Und wenn eure Geschichte nun auch noch eine unserer vier Mentorinnen begeistert, dann kommt ihr vielleicht schon bald in den Genuss eines individuellen Mentorings.

Die Gewinnerinnen des Mentorings stehen nun ebenfalls fest!

Das sind die Top 10 (ohne Rangfolge)

  • „Wölfe“ (von Martina, 22 Jahre)
    Aus der Jurybegründung: Stilistisch sehr gutes Exposé. Die Autorin hat einen hochaktuellen Bezug geschaffen und erzählt eine realistische Geschichte. Die Idee ist interessant und einfallsreich. Die Autorin hat aus dem Hauptthema „Green Fiction“ ein eigenes, spannendes Unterthema entwickelt, das sich von den anderen Geschichten abhebt. Die Figur des Wolfes bringt nicht nur den Umweltaspekt hervorragend ins Spiel, sondern ebenso Thrillerelemente mit sich und verspricht eine spannende Geschichte, die bis hierhin bereits gut recherchiert ist.
  • „Und plötzlich habe ich mich verändert“ (von Janike, 13 Jahre):
    Aus der Jurybegründung: Der Einstieg ist frech und sehr lebendig geschrieben. Er macht neugierig auf den weiteren Verlauf. Die Hauptfigur, die anfangs überhaupt keine Lust hat auf das Thema Umwelt, ist authentisch beschrieben. Sie macht innerhalb der Geschichte eine interessante Wandlung durch. Die Veränderung ihrer Sichtweise ist besonders spannend und die Auseinandersetzung mit dem Thema Umwelt besonders gelungen.
  • „Rettung aus dem All“ (von Carina, 20 Jahre):
    Aus der Jurybegründung: Die Autorin hat eine starke Protagonistin erschaffen, die sich für ihre Werte und den Planeten Erde einsetzt. Die Idee ist außergewöhnlich und gut umgesetzt. Die Sicht der Außerirdischen bietet einen Blick von „oben“ auf unseren Planeten und zeigt, warum dieser so lebenswert und schön ist. Die Autorin spielt gekonnt mit unterschiedlichen Textformen und hat einen guten Schreibstil.
  • „Der Sieg geht an Tofu“ (von Karla, 16 Jahre):
    Aus der Jurybegründung: Das Tagebuch als Form hebt sich von den anderen Geschichten ab, der Schreibstil wirkt spritzig und die Liebesgeschichte berührt. Es handelt sich um eine Geschichte aus dem Alltag, die den Leser mitnimmt. Die Hauptfigur ist interessant und authentisch. Ohne erhobenen Zeigefinder schafft es die Autorin, das Umweltthema authentisch einzubringen und zum Nachdenken anzuregen – genau wie es ihre Protagonistin tut, die von China nach Deutschland kommt. Es bedarf allerdings bei der Ausarbeitung der Geschichte einer weiteren Erzählhaltung, da die Tagebuchform an manchen Stellen nicht passt.
  • „Lily läuft los“ (von Juliane, 16 Jahre):
    Aus der Jurybegründung: Die Autorin hat einen klaren Schreibstil. Es macht Spaß, ihre Textprobe zu lesen. Die Verflechtung der Ereignisse mit der Familiengeschichte macht den Text lebendig und spannend. Der Umweltaspekt steht im Vordergrund. Durch den Tod der Mutter kommt eine emotionale Komponente ins Spiel.
  • „EinBlick“ (von Fenja, 16 Jahre):
    Aus der Jurybegründung: Interessante Hauptfigur, schöne Namen, gut, witzig und stilsicher geschrieben. Das Ende der Geschichte bleibt offen, kann aber spannend werden.
  • „Made in Bangladesch“ (von Jessica, 16 Jahre):
    Aus der Jurybegründung: Die Geschichte ist sehr realitätsnah und stellt auch soziale Aspekte in den Vordergrund. Die Wahl von Bangladesch als einen der Handlungsorte ist mutig und spannend, hat einen aktuellen Bezug und bietet die Gelegenheit, unterschiedliche, wichtige Themen aufzugreifen. Die Autorin schafft es so, das Thema der Arbeitsbedingungen von Näherinnen, eine Liebesgeschichte, einen Familienurlaub und das Thema billige Klamotten miteinander zu verbinden. Das Thema und der authentische Schreibstil lassen Potenzial erkennen.
  • „Dschungelwelten“ (von Friederike, 15 Jahre):
    Aus der Jurybegründung: Das Exposé liest sich sehr gut und ist spannend, die wechselnden Perspektiven sind gelungen. Man möchte wissen, wie es weiter geht. Der Dschungel als Ort verspricht Abwechslung.
  • „Ein Blick in die Zukunft“ (von Dorothea, 12 Jahre):
    Aus der Jurybegründung: Originelle Textprobe. Dass es ausgerechnet der Bruder der Hauptperson ist, der den See vergiftet, bringt einen spannenden Konflikt in die „Weltrettungs“-Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist frisch, ungekünstelt und für ihr junges Alter recht ausgereift.
  • „Die Welt der Gerechten“ (von Charlene, 20 Jahre):
    Aus der Jurybegründung: Sehr gut geschrieben, differenziert, komplex, fordernd und klischeefrei. Originelle Charaktere, toller Einstieg, allerdings noch etwas kompliziert.

Drei Überraschungspreise

Die Lizzynet-Redaktion vergibt einen "Trostpreis" an drei tolle Exposés, die es bei der Jurywertung leider knapp nicht in die Top 10 geschafft, uns aber dennoch auf ihre Art begeistert haben:

  • "Das STAM-Projekt" (von Ronja, 20 Jahre)
  • "Fairytale" (von Katharina, 16 Jahre)
  • "ProAir" (von Lara, 14 Jahre)

Waaaas? Warum hat mein Exposé denn nicht gewonnen???

Stand: 9. September 2013
 
 
 

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