Feuer der Götter

Autor: Stefanie Simon

Naave hatte keine leichte Kindheit. Seit ihre Mutter von einem Feuerdämon getötet wurde, schlägt sie sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Doch eines Tages steht sie einem verletzten Feuerdämon gegenüber. Als sie ihn an den Tempel ausliefern will, um eine stattliche Belohnung zu kassieren, versucht der Dämon zu fliehen und zieht Naave mit in den tosenden Fluss. Dieser trägt sie weit fort von der Stadt. Trotz ihres Hasses gegen den Dämon namens Royia, verbünden sich die beiden und versuchen einen Weg zurück in die Stadt zu finden. Während ihrer Reise lernen sie sich immer besser kennen und Naave entdeckt, dass Royia auch nur ein Mensch ist. Doch wer ist hinter ihm her und warum?

Das Buch ist gut geschrieben. Jedoch ist die eigentliche Protagonistin nicht auch die Heldin. Immer wieder muss sie von dem Feuerdämon gerettet werden. Er ist in diesem Buch der wahre Held. Er unterdrückt Angst, Ungewissheit und Schmerzen und hilft Naave, obwohl sie anfangs nur seinen Tod wünscht. Die beiden stolpern von einer unangenehmen Situation in die nächste. Dadurch ist das Buch spannend und nimmt oft ungeahnte Wendungen. Es tauchen immer wieder weitere Charaktere auf, die die Geschichte beeinflussen und verändern. Des Weiteren ist das Buch sehr fantasievoll.

Unterschiedlichste Tiere, Pflanzen und Menschen werden beschrieben und nach und nach bekommt man eine sehr gute Vorstellung davon, wie diese Welt aussieht. Ein Teil des Endes ist vorhersehbar, doch der andere Teil ist überraschend. Das gesamte Buch ist sehr sachlich geschrieben, jedoch werden Gefühle und Intensionen der Charaktere deutlich.

Erschienen bei Droemer Knaur

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Autorin / Autor: ilkachen - Stand: 18. März 2013