Es war einmal ein Mord

Autorin: P. J. Brackston, Übersetzung: Frauke Meier

Buchcover Es war einmal ein Mord

Es war einmal – das war einmal! Die Autorin P.J. Brackston setzt genau hier eines der bekanntesten Märchen fort und beantwortet uns endlich die Frage: „Was ist wohl aus denen geworden?“ Gesternstadt, Bayern im Jahre 1776: Das Geschwisterpaar Hänsel und Gretel hat die allseits bekannten traumatischen Erlebnisse aus deren Kindheit einigermaßen verarbeitet. Gretel tröstet ihr Gemüt beim Einkauf von Luxusklamotten und Hänsel im Wirtshaus. Nebenbei arbeitet Gretel als Privatdetektivin, doch die Auftragslage hält sich eher gering. Als dann Frau Hapsburg Gretel um Hilfe bittet, weil drei ihrer Katzen scheinbar gestohlen wurden, nimmt Gretel den Auftrag nur ungern an. Viel lieber würde sie auf ihrer Couch liegen und Essen in sich hineinstopfen, doch Geld muss her und wie schwierig kann es schon sein, ein paar Katzen einzufangen – sie konnte ja nicht damit rechnen, dass der Fall der verschwundenen Katzen mit einigen Leichen und vielen anderen Abenteuern einher gehen würde…

Eine Kombination aus herrlicher Parodie und Krimi. Mit dem alten Märchen hat dieses nicht mehr viel zu tun, denn ob es im 18. Jahrhundert in Bayern schon Schönheitssalons, Zoos und Schulausflüge gegeben hat, wage ich zu bezweifeln.
Erzählt wird in einer Mischung aus spätmittelalterlicher Hochsprache und dem bayerischen „Schmäh“. Wer sich gerne auf diese einzigartig interessante Umsetzung einlassen möchte, kann mit diesem Buch ein paar herzerfrischende und unbeschwerte Stunden verbringen.


Erschienen bei Bastei Lübbe

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Autorin / Autor: little-coconut - Stand: 25. August 2014