Dönerröschen

Autor: Jaromir Konecny

Als Jonas mit seinen Eltern nach Neuperlach, dem „Ghetto“ von München zieht, dreht sich sein Leben quasi einmal um. Hier scheinen nur Türken zu wohnen! Selbst die Deutschen sprechen türkischen Slang. So auch Schnauze, mit dem sich Jonas schnell anfreundet. Durch Schnauze und das Fußballspielen lernt Jonas Sibel, ihren Bruder Danis und noch zwei Freunde von den beiden kennen. Als er eines Abends seine Eltern über ein Mädchen und darüber, dass er so lange krank war in der Grundschule, reden hört, da will er wissen, was es damit auf sich hat. Und relativ schnell klärt sich das auf: Das Mädchen ist Sibel, die er, wie ihm von da an wieder Stück für Stück einfällt, schon früher gekannt hat. Mit ihr hat er immer gespielt. Sie waren „verlobt“, wenn man das so nennen will. Und jetzt weiß Jonas alles wieder. Doch Sibel will ihm nicht so leicht verzeihen. Sie lässt Jonas „Prüfungen“ durchstehen, bevor sie wieder mit ihm zusammenkommt. So muss Jonas ihren Geburtstag ihm Kreis ihrer türkischen Familie überleben, er muss ihre Oma überleben, die sehr konservativ ist. Dass Sibel ihm ständig Horrorgeschichten über die Brutalität ihrer Familie erzählt, macht es Jonas nicht leichter. Er ist fest davon überzeugt, dass er nicht lange überleben wird. Doch am Ende ist eigentlich alles ganz anders...

Was denk ich?
Puuh, das war ein seltsames Buch, um ehrlich zu sein. Das ist auch der Grund, warum es mir so schwer fällt, viel über den Inhalt zu sagen: Es hat einfach nicht viel Inhalt. Im Grunde passiert nicht viel.
Ich finde, die Personen sind unglaublich schlecht gezeichnet, man kann sie sich gar nicht richtig vorstellen, was es, finde ich, sehr schwer macht, das Buch zu lesen. Das Buch ist voller Klischees gepackt, die am Ende schön widerlegt werden. Das stört so sehr, weil man einfach das Gefühl hat, die Geschichte schon zu kennen, weil sie ziemlich vorhersehbar ist.
Die Beschreibung hinten drauf hört sich toll an, ein Buch von einem Poetry Slam Star? Das könnte doch witzig sein, oder? Aber nein, ist es nicht, weil man sich von Seite zu Seite quält und auf einen Witz wartet. Jaromir Konecny sollte vielleicht einfach beim Poetry Slam bleiben, Bücher schreiben scheint ihm nicht zu liegen. Lachen musste ich kein einziges Mal. "

Erschienen bei: cbt

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Autorin / Autor: laf1505 - Stand: 31. Mai 2013