Die Clans der Seeker (1). Die Stunde des Fuchses

Autorin: Arwen Elys Dayton
übersetzt von Sonja Häußler
ab 14 Jahren

In der Saga die "Clans der Seeker" von Arwen Elys Dalton geht es um eine kleine Gemeinde, die auf einem Anwesen in Schottland lebt. Die Familien gehören den Clans der Seeker an, und die drei Hauptpersonen Quin, Shinobu und John werden gerade ausgebildet, ein Seeker zu werden. Sie müssen einen Eid am Tag der Prüfung ablegen. Ein Seeker zu sein bedeutet, man muss strengen Regeln folgen! Seeker dürfen Nicht-Seeker niemals deren genaue Berufung erklären. Somit wissen auch die drei Auszubildenden nicht, was auf sie zukommt. Da John und Quin ineinander verliebt sind, freuen sie sich, dass sie den Eid zusammen ablegen können. Doch leider besteht John die Prüfung nicht! Nur Quin und ihr bester Freund Shinobu dürfen den Eid ablegen. John wurde außerdem vom Anwesen verbannt und darf die Ausbildung nicht mehr fortführen. Am Abend der Zeremonie werden sie mit Waffen ausgestattet und reisen in das geheimnisvolle "Dort".
Jahre lang haben sie sich auf diesen Kampf vorbereitet, endlich ist es soweit. Allerdings entspricht es ganz und gar nicht Quins Vorstellungen. Ein Seeker zu sein, bedeutete für sie bisher, ein ehrenvoller Kämpfer für die Schwachen und Unterdrückten zu sein. Quin kann nicht glauben, dass sie dafür ihr ganzes Leben geopfert hat, sie will nur noch wegrennen, am liebsten mit John. Doch sie muss feststellen, dieser hat schon ganz andere Pläne, er verlangt von Quinn, wieder ins "Dort" zu gehen und ihm zu helfen, sich für seine Familie zu rächen. In den darauf folgenden Tagen wird das Anwesen niedergebrannt, und Quinn erwacht in Hongkong, allerdings kann sie sich an nichts mehr erinnern.
Bis sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird...

Meine Meinung
Also ich habe mir, um ehrlich zu sein, was ganz anderes unter diesem Buch vorgestellt, eher so in Richtung "Tribute von Panem", aber leider wurde ich da enttäuscht. Zu Beginn fand ich es noch ganz spannend, da es direkt im Geschehen startet, aber beim weiteren Lesen habe ich immer mehr gemerkt, dass der Leser im Dunkeln tappt. Man weiß nicht, in welchem Jahr es spielt und welche Welt-Anschauung herrscht, oder ob die anderen Menschen nach dem gleichen Schema leben. Auch über bestimmte Handlungen wird nur wenig erzählt, für mich war dieses Buch etwas schwierig und mühsam zu lesen. Nichts desto trotz, fand ich die Perspektiven Wechsel von Kapitel zu Kapitel gut, so konnte man die Geschichte mal von John aber auch von Shinobus Sichtweise sehen.

Fazit
Ein Buch das die reale und die Fantasie Welt vereint, allerdings ab und zu den Leser etwas verwirrt!

Erschienen bei Arena

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Autorin / Autor: sternchen94 - Stand: 14. August 2015