Die Auserwählten - Im Labyrinth

Autor: James Dashner
Übersetzt von Anke Caroline Burger

Als Thomas aufwacht, befindet er sich in einem dunklen, kalten Raum. Er hat keine Erinnerung an seine Vergangenheit. Dann geht sie Decke auf – und sieht in die Gesichter vieler verschiedener Jungen.
Nach frustrierendem  Nicht-Beantworten seiner Fragen findet er heraus, dass er auf eine Lichtung mit Hilfe einer Box gebracht worden ist, umgeben von einem riesigen Labyrinth, das die Bewohner der Lichtung, „Lichter“ genannt, schon seit zwei Jahren zu knacken versuchen. Doch das wird durch die Griewer erschwert, einer monströsen Mischung zwischen Maschine und Nacktschnecke, das darauf programmiert wurde, Menschen zu töten.
Und nachdem Thomas gekommen ist, verändert sich alles.

Ich habe schon vieles über diese Reihe gehört und wollte mir eigentlich die Hardcoverausgabe holen, als ich merkte, dass es eine billigere Taschenbuchausgabe geben wird. Und da musste ich warten und warten. LizzyNet sei Dank habe ich es von Lizzynet bekommen!

Das Cover ist viel schöner als das der anderen Ausgabe. Man sieht Thomas, wie er aus der riesengroßen Mauer rennt. Dadurch bekommt man als Leser einen Eindruck, wie beängstigend der Schauplatz der Geschichte ist und wie sich die „Lichter“ fühlen müssen.

Die Charaktere des Buches fand ich bis auf ein paar sehr nett und sympathisch. Thomas war mir am Anfang durch das Fehlen von bestimmten Gefühlen wie Panik oder Trauer wegen seiner verlorenen Heimat etwas fremd. Aber dann merkte ich: Wie kann er etwas schrecklich vermissen, wenn er es gar nicht kennt? Deswegen fand ich den Einstieg dann doch sehr gelungen.

Chuck, Thomas‘ erster Freund auf der Lichtung fand ich am besten! Er ist so süß und hat diese Sehnsucht nach einem normalen Leben, Schule, Eltern, die einen lieben – das erregte mein Mitleid sehr. Auch durch seine Angewohnheiten, wie das ständige Sprechen, fand ich ihn einfach nur knuffig!
Teresa, ein Charakter, der erst später auftaucht, hat mich mit ihrer Weiblichkeit aus dem Meer des Testosterons gerettet. Alle Personen auf der Lichtung waren Jungs, bis Teresa auftauchte. Mit ihrer sarkastischen Art und der total coolen Fähigkeit, sich mit Thomas telepathisch zu unterhalten, fand ich sie sofort nett.

Auch am Schreibstil (wie an den Charakteren) kann ich (fast) nichts aussetzen. Man liest das ganze Buch sehr flüssig und schuppdiwupp – ist der erste Teil der Trilogie ausgelesen! Was mich dann doch etwas irritierte, waren ein paar sehr komplizierte Beschreibungen, wie der Eingang des Griewerlochs: Man sieht also den Himmel und da muss man dann reinspringen?
Ich verstehe es immer noch nicht…

Trotz des kleinen Mangels vergebe ich 5 von 5 Herzchen, da die Spannung und Aufregung einen während des Lesens immer begleiten!

Erschienen bei: Carlsen

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Autorin / Autor: MissUnberechenbar - Stand: 24. Juni 2013