Der Drachensitter hebt ab

Autor: Josh Lacey

Es war mal ein Junge, der Edward Smith-Pickle hieß.
Er sollte auf den Drachen Ziggy von seinem Onkel Morton Pickle aufpassen, der mal kurz Ruhe brauchte.
Doch er war verschwunden. Wenig später tauchte er im Wäscheschrank wieder auf - aber wollte nicht raus! Als Edward, Spitzname Eddie, ein Ei dort sieht, kann er es nicht fassen - Ziggy ist also doch ein Mädchen? In der Schule sollten sie ein Tier mitbringen, aber da er keins hatte, hat er versprochen, ihn später mitzunehmen. Damit meinte er natürlich das Drachenbaby aus dem Ei, das noch nicht geschlüpft ist. Doch nach ein paar Tagen schlüpfte das Baby aus dem Ei. Selbst Ziggy konnte es nicht fassen und starrte auf ihr Baby.
Aber es wurde noch schlimmer: ein großer Drache versperrte ihnen den Weg vor ihrer Haustür. Nun konnte Eddie mit seiner Schwester Emily nicht in die Schule gehen. Aber so hatte er es sich nicht vorgestellt: Statt zu Hause zu spielen, musste er mit Mama Matheaufgaben machen. Vielleicht war aber der Drache, der ihnen die Haustür versperrte, der Vater von dem Drachenbaby namens Arthur? Vielleicht wollte er nur seinen Sohn sehen? Wenig später kam Ziggy mit Arthur raus. Vor ihr der Monsterdrache. Eddie wusste, was sie meinte. Er stieg auf Ziggys Rücken und sie flogen bis zum Himmel hinauf. Sie drehten sich und machten Akrobatik, als würden sie sich gegenseitig sagen: "Schau, ich kann das auch!". Als sie wieder unten angekommen waren, stand ein paar Tage später ein Bericht in der Zeitung über einen Mann, der einen Jungen auf einem echten Drachen gesehen hat. Eddie grinste - das war ja er!
Am Ende schrieb Morton Pickle eine E-Mail an Alice Brackenbury, dass er gerne ein Exemplar seines Buches anbieten will.

Meine Meinung:
Ich fand dieses Buch sehr toll. Man liest es sehr schnell durch, weil dort meist nur Bilder sind. Es ist so, als würdest du deine E-Mails lesen - die liest du ja auch sehr schnell. Das ganze Buch ist in E-Mails geschrieben, die meisten stammen von Eddie. Ich würde dieses Buch jeder Lizzy empfehlen, die vielleicht noch nicht so oft Bücher rezensiert hat, weil sie sich mit diesem Buch darauf vorbereiten kann, längere Bücher zu lesen. Es hat nämlich nur 71 Seiten und deshalb ist die Rezension ja auch nicht so lang wie bei den dickeren Romanen.

Erschienen bei: Sauerländer

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Autorin / Autor: cocos13 - Stand: 14. Oktober 2013