Aria - Das Schicksal fährt Fahrrad

Autorin: Miriam Dubini

Buchcover

Aria lebt gemeinsam mit ihrer Mutter in Rom. Wirklich gern mag sie eigentlich nichts, weder die Schule noch ihre Klassenkameradinnen oder ihr Zuhause. Doch wenn sie eines liebt, dann ist es Rad fahren. Und genau bei so einer Radtour lernt sie wie zufällig Anselmo kennen. Was zuerst wie ein Zufall wirkt, erweist sich schnell als schicksalhafte Fügung. Schon bald nach ihrem ersten Treffen sehen sich die Beiden wieder und Anselmo hilft Aria sogar ihr heißgeliebtes Fahrrad zu reparieren.

Auch wenn sie sich ganz augenscheinlich zueinander hingezogen fühlen, benötigen sie etwas Hilfe. Genau da kommen Arias Mitschülerinnen ins Spiel, die neue übereifrige Mitschülerin Emma und die naive aber liebenswerte Lucia. Die beiden finden Anselmo nämlich auch ganz toll und so schmieden sie verschiedenste Pläne, wie sie ihn wiedersehen können. Einen Vorteil haben sie dabei, Anselmos Vater besitzt eine Fahrradwerkstatt und so fällt es den drei Mädchen nicht schwer, verschiedene Vorwände zu erfinden, um dort herumzuschnüffeln. Doch dadurch lernen sie nicht nur Anselmo besser kennen, sondern finden auch ein seltsames Lager voller Pakete und Briefe. Das wiederum weckt Emmas Ehrgeiz und sie möchte unbedingt sein wohlbehütetes Geheimnis herausfinden. So löst sie aber ungewollt eine Menge Probleme aus, so zum Beispiel stiehlt Lucia Anselmos Tagebuch und Emma verfolgt in durch halb Rom und bekommt es dabei mit einer Motorradgang zu tun. Natürlich liegt es an Aria und Anselmo diese Probleme zu lösen und nachdem sie das geschafft haben, finden sie schlussendlich doch zueinander. Zu Guter Letzt verrät Anselmo noch sein Geheimnis an Aria.

Er ist ein Schicksalskurier, alle Päckchen und Briefe aus seinem Lager sind verlorengegangene Post und Anselmo bringt sie den Empfängern immer genau im richtigen Moment. So unterstützt er das Schicksal bei seiner Arbeit.

Meine Meinung:
Grundsätzlich hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Am besten fand ich die unterschiedlichen Charaktere, da sie alle sehr lebhaft beschrieben sind und durch die Unterschiede, die sie aufweisen sehr liebenswert wirken. Am liebsten möchte man Aria in Wirklichkeit kennen lernen und mit ihr eine Fahrradtour unternehmen. Nicht so gut finde ich hingegen Anselmos Geheimnis. Auch wenn es ein Hauptthema des Buches ist, finde ich es gegen Ende des Buches etwas verwirrend und hätte mir gewünscht, dass noch näher darauf eingegangen worden wäre.

Alles in allem ist Aria – Das Schicksal fährt Fahrrad  ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der leichten Lesegenuss für Zwischendurch sucht.

Erschienen bei: Thienemann

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Autorin / Autor: aufelia - Stand: 24. September 2014