Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit

Autorin: Josin L. McQuein
Aus dem Englischen von Jakob Schmidt

Buchcover

"Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit" hat mich leider nicht so mitgerissen wie ich erwartet habe. Dabei ist die Idee der Story richtig gut und verspricht Gänsehaut. Eine Welt, die im Dunkel versunken ist, nur das Arclight wird durch unzählige Scheinwerfer erhellt. Hier leben die Menschen in einer Gemeinschaft, in Sicherheit. Dahinter ist das Grau, ein Niemandsland in dem die Blassen leben. Dahinter kommt die Dunkelheit. Marina konnte aus dem Grau gerettet werden, ein Suchtrupp fand sie ganz in der Nähe der Blassen. Doch bei der Rettungsaktion kamen neun Menschen ums Leben. Marina wird dafür verantwortlich gemacht, sie muss die Ablehnung und den Hass der anderen ertragen. Dabei ist Marina etwas besonderes, sie kann die Blassen hören und hat bis jetzt als einziger Mensch die Dunkelheit überlebt. Doch Marina erinnert sich nicht mehr, was vor ihrer Rettung war.

Durch die gesamte Story zieht sich eine düstere beklemmende Atmosphäre, was mir gut gefallen hat. Wären da nicht die blassen Charaktere und die streckenweise zähe Handlung. Marina ist wie ich finde als Protagonistin gut beschrieben, aber die anderen Charaktere bleiben konturlos, ihnen fehlt die Tiefe. Die Freundschaft zu Anne-Marie gibt Marina Halt, Tobin, dessen Vater bei der Suche nach ihr ums Leben kam meidet sie, da er ihr nicht verzeihen kann. Doch grade für Tobin entwickelt Marina Gefühle...

Das Buch lässt sich überwiegend flüssig lesen und die Idee an sich ist gut. Vor allem die düstere Stimmung kommt gut rüber, ich habe mich gegruselt bei der Vorstellung in dieser Schattenwelt zu leben. Ständig Angst zu haben dass die Blassen angreifen. Trotzdem ist bei mir der Funke nicht wirklich über gesprungen. Von mir gibt es für eine Story mit guten Ideen und Potential 3,5 von 5 Punkten.

Erschienen bei INK Egmont

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Autorin / Autor: majke111 - Stand: 7. Mai 2014