Medieninformatikerin

Medieninformatikerinnen konzipieren Multimedia-Anwendungen, programmieren und gestalten.

Die Medienbranche hat sich durch den Einsatz des Computers grundlegend verändert. Bisher getrennte Medien, wie Text, Ton, und Bild wachsen immer mehr zusammen, d.h. heute geht es "multimedial" zu. Damit ist eine neue Qualität der Informationsverarbeitung, -übermittlung und Ästhetik von Information erreicht. Medieninformatikerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Multimedia-Anwendungen zu konzipieren, zu programmieren und zu gestalten.

Medieninformatik ist "gestaltende" Informatik

Medieninformatikerin kannst du werden, indem du ein gleichnamiges Studium absolvierst. Entsprechende Studiengänge findest du vorwiegend an Fachhochschulen, selten an einer Universität. In der Ausbildung lernst du klassischerweise programmieren, hast es aber auch immer mit gestalterischen Aufgaben zu tun. Die Medieninformatik deckt die Schnittstelle zwischen Gestaltung digitaler Medien und ihre Realisierung mit Mitteln der Informatik ab. Du entwickelst Anwendungen, die von elektronischen Publikationssystemen und Webauftritten über digitale Filmproduktionen und interaktives Fernsehen bis zum elektronischen Handel reichen. Medieninformatik setzt sich aus drei Begriffen zusammen: Medien und Information und Mathematik. Dementsprechend beschäftigst du dich im Studium mit der klassischen Informatik, mit den Funktionsweisen von Computernetzen, mit der Medientechnik und Mediengestaltung.

Autorin / Autor: ~at~ - Stand: 22. August 2005