Das nachhaltige Gartenhaus

Beitrag von Laura Schneider (17 Jahre)

Motivation

Upcycling ist für mich interessant, weil die Not erfinderisch machen kann. Es stellt eine Herausforderung dar, aus begrenzten, bereits benutzten Materialen etwas Neues und wieder Brauchbares herzustellen.  Außerdem kann durch Upcycling, ganz einfach nachhaltiges Verhalten in den Alltag integriert werden, denn jeder hat etwas Altes, das er zu etwas Besserem machen kann.

Entstehungsgeschichte

Mein persönliches Interesse für Nachhaltigkeit reicht bereits einige Jahre zurück, aber der konkrete Beginn meiner Idee für dieses Upcycling-Projekt kam in der 10. Klasse. Dort mussten alle Schüler einen Themenbereich auswählen, über den sie dann eine Seminararbeit schreiben sollten. Da im Fach Kunst das Seminar „Nachhaltiges Handeln an regionalen Beispielen und in kreativen Prozessen“ angeboten wurde, entschied ich mich kurzerhand dafür. Bei der genauen Themenvergabe fiel mir sofort das Projekt „Nachhaltiges Gartenhaus“ auf, und ich sah meine Chance gekommen, mein Interesse für Nachhaltigkeit in einem tatsächlichen Bau umzusetzen.
Zunächst beschäftigte ich mich mit diversen Künstlern, die Arbeitsmethoden verwendeten, die sich für mein Projekt anboten. Nach mehreren verschieden Zeichnungen und Skizzen stand die endgültige Idee für dieses Gartenhaus.
Eine Besonderheit dieses Gartenhauses sollte neben dem ökologischen Aspekt auch noch die soziale Nachhaltigkeit sein, das heißt, dass mir eine Gruppe bei der tatsächlichen Umsetzung helfen sollte. Durch das Projekt sollte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb dieser Gruppe gesteigert werden.

Umsetzung der Projekt-Idee

In meinem Projekt verwendete ich Holzreststücke aus einem Sägewerk. Diese hatten die grobe Form einer Latte. Zum Teil musste ich die Latten noch auf ca. 1,20 Meter kürzen. Ansonsten wurde das Holz in seinem natürlichen Zustand belassen.
Bei der eigentlichen Umsetzung des Gartenhauses wurden die Holzstücke mit Spax ohne genauen Bauplan zusammen geschraubt. Somit entstand die Form eines umgedrehten Vogelnests (3m x 2m 2,5m). Bei diesem Aufbau half mir eine Gruppe meiner Freunde.
Die Bänke innerhalb des Gartenhauses stellte ich alleine her. Dabei schraubte ich die Latten zu kleinen Bänken mit einer Länge von 1,20 Meter zusammen. In Zukunft soll das Gartenhaus noch mit Schlingpflanzen eingegrünt werden.

Beteiligte

Laura Thum, Lena Knoll, Simon Schneider, Marcel Dorsch, Tim Scharf, David Deffner (Gruppe, die beim Aufbau half) & ich

Umweltbezug

Das Restholz aus dem Sägewerk, das ich benutzt habe, sollte eigentlich zu Hackschnitzel verarbeitet werden und somit in seinem Wert sinken. Durch mein Gartenhaus wird gezeigt, dass dieses Abfallholz auch eine Wertsteigerung erfahren kann. Außerdem wurde die Lebensdauer dieser Latten durch mein Projekt verlängert.

Hier geht es zur Wettbewerbsausschreibung

Autorin / Autor: Laura Schneider
 
 
 
 

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