Ideensammlung für das Thema Upcycling im Unterricht und in der Jugendarbeit

Upcycling eignet sich hervorragend als Lernthema im Bildungsbereich für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Es integriert sowohl ökologische, als auch ökonomische und soziale Aspekte. In vielen Fächern bieten sich Anknüpfungsmöglichkeiten: ob Ethik, Philosophie, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Physik oder Technik...

  • Besuch eines Upcycling-Unternehmens, einer Wertstoffsammelstelle oder eines Repaircafés in der Region
    Besuchen Sie mit Jugendlichen ein Upcycling-Unternehmen, eine Wert- und Schadstoffsammelstelle oder ein Repaircafé in der Region, um Hintergründe über Reparaturkultur, Green Economy und Upcycling zu vermitteln. Die Jugendlichen können für einen Besuch im Repair-Café zum Beispiel einen defekten Gegenstand mitbringen, den sie gerne reparieren möchten. Für den Besuch in einem Upcycling-Unternehmen kann vorher in der Gruppe ein Interview-Fragebogen erstellt werden, um möglichst viel von den Firmen-Inhaber_innen zu erfahren.
    Bei den Wert- und Schadstoffsammelstellen sowie Abfallwirtschaftsbetrieben kann erfragt werden, was mit den Gebrauchsgütern geschieht, die dort landen. So ergibt sich ein Bild, was noch einer Wieder- oder Weiterverwendung zugeführt werden kann.
    Fotos der Besuche dokumentieren das Gesehene und Erfahrene und helfen später bei der Entscheidung, welches Upcycling-Produkt man selbst herstellen will.
    Hier sehen Sie Upcycling-Unternehmen, die Sie im Rahmen des Projekts besuchen können: School@GreenEconomy
  • Kooperation mit einem Unternehmen oder produzierenden Gewerbe in der Region
    In jeder Region sind Unternehmen und Handwerks-Betriebe ansässig, bei denen nach typischen "Abfällen" bei der Produktion gefragt werden kann: ob das Holz einer Schreinerei, das Segeltuch, das nicht mehr für Boote eingesetzt werden kann, oder das Weinfass, das dem Winzer nicht mehr gut genug ist. Alle diese Materialien lassen sich zu Upcycling-Produkten verwenden. Die Umgebung nach solchen typischen Materialien zu erkunden und dabei zusätzlich die heimische Wirtschaft kennen zu lernen, kann eine ideale Verknüpfung darstellen, die die Themen Wirtschaft, Technik, Umwelt und Kreativität verbindet.
  • Einrichtung eines Repair-Cafés an der Schule/ in der Jugendeinrichtung
    Richten Sie einen Raum ein, in dem Werkzeug zur Verfügung steht und veranstalten Sie mit Jugendlichen regelmäßig ein Repair-Café, wo mitgebrachte defekte Dinge repariert werden können. Das Café kann nach einer Erprobungsphase in der Einrichtung auch für Außenstehende geöffnet werden. Vielleicht finden Sie schnell auch Bastler_innen aus der Nachbarschaft, die das Projekt eherenmatlich unterstützen. Ein Beispiel: Die Schülerreparaturwerkstatt
  • Bau eines neuen Gebrauchsgegenstands aus einem alten
    Mit Jugendlichen sammeln und untersuchen, welche für sie besonders interessanten Gebrauchsgegenstände (Sportgeräte, Möbel, Lampen, Musikinstrumente, Spielsachen, Kleidung etc.) noch ein zweites Leben - am besten als neuer Gebrauchsgegenstand (Regal, Aufbewahrungssystem, neues Möbelstück)- verdient haben.
    Beim Experimentieren, Bauen, werkeln mit unterschiedlichsten Materialien können kreative und sinnvolle Dinge entstehen. Zum Beispiel werden aus alten Skateboards coole Regale für die Schulbibliothek oder Schaukeln für den Spielplatz, alte Paletten bekommen ein neues Leben als gemütliche Sitzecke für den Schulhof, aus alten Eimern werden Lampen oder aus einem kaputten Hammer ein Nussknacker... Ein Besuch bei einer Müllverbrennungsanlage oder bei einer Wert- und Schadstoffsammelstelle bringt die Jugendlichen sicher auf viele Ideen, welche Materialien sich noch für ein Upcycling-Projekt eignen. Inspirationen liefern die Einsendungen zum Upcycling-Wettbewerb

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