Obsidian. Schattendunkel

Autorin: Jennifer L. Armentrout
übersetzt von Anja Malich

Inhalt:
Katy Swartz zieht mit ihrer Mutter vom sonnigen Florida nach West Virginia. Die Buchbloggerin ist gar nicht begeistert davon, denn sie hat in den ersten Tagen ihres Aufenthaltes keinen Internetzugriff. Gibt es etwas noch Schlimmeres für eine Buchbloggerin?! Hinzukommt auch noch ihr Nachbar, Daemon Black, der viel von sich hält und Katy das Leben schwer macht. Sie befreundet sich mit Dee, Daemons Schwester. Doch Daemon versucht alles mögliche um Katy von Dee fernzuhalten. Irgendetwas scheint mit Daemon und seiner Schwester nicht zu stimmen, denn jeder hält sich von ihnen fern. Was hat es mit den beiden Geschwistern auf sich? Und warum will Daemon, dass Katy sich von ihnen fernhält? Um das herauszufinden, müsst ihr natürlich das Buch lesen ;)

Cover:
Ich liiieeeebbbee das Cover einfach so sehr! Es schimmert in Gold, Braun- und Cremetönen. Es sieht, wenn man es im Originalen sieht noch viel schöner aus als wenn man es am Bildschirm sieht. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich gefragt, wer diese Gestalten darauf sind. Das erfährt man aber nur, wenn man das Buch liest.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus meinem Händen legen könnte. Ich bin einfach begeistert von diesem Buch! Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Katy erzählt.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach grandios! Er ist im jugendlichem Stil geschrieben und lässt sich deshalb schnell und flüssig lesen. Man merkt einfach nicht, wie schnell die Blätter fliegen.

Auch die Charaktere waren einfach so toll. Katy hat einen tollen Sinn für Humor und lässt sich von Deamon nicht unterkriegen. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte ihre Gedankengänge immer nachvollziehen. Ich konnte mich einfach mit ihr identifizieren, denn sie liebt Bücher genauso wie ich.

Und Daemon? Oh man... der ist einfach unglaublich! Ich war ihm vom ersten an verfallen. Die Art, wie er mit Katy umgeht, ist einfach perfekt. Er ist der Bad-Boy in der Geschichte. Manche finden das zwar nicht gerade originell, aber ich liebe Bad-Boys und Daemon ist der perfekte Bad-Boy schlechthin.

Die Kombination von Daemon und Katy ist einfach aufbrausend und explosiv, denn die beiden kriegen sich immer in die Haare. Die Gespräche zwischen den beiden ließen mich mehrere Male grinsen und auflachen. Beide haben immer bissige und spitze Bemerkungen und das macht die Gespräche der Beiden einfach so unterhaltsam. Es scheint im ersten Moment so als ob sie sich hassen, im nächsten jedoch können sie nicht die Hände voneinander lassen. Es herrscht eine Art Hassliebe zwischen den Beiden.

Viele vergleichen 'Obsidian' mit Twilight, aber die einzige Parallele, die ich finden konnte, waren, dass Daemon und Dee ihren eigenen Freundeskreis hatten und keinen rein lassen und genauso ist es ja auch in Bis(s) Büchern. Also mich persönlich hat nichts an Twilight erinnert.

Die Handlung ging eigentlich ziemlich flott voran. Es hat aber seine Zeit gedauert, was für ein Geheimnis Daemon und Dee haben, aber ich fand es auch gut so. Das hat die Spannung und vor allen Dingen die Neugier mehr zu wissen noch mehr geweckt.

Fazit:
Ich hatte echt hohe Erwartungen an das Buch, da ich nur Gutes darüber gehört habe und ich wurde nicht enttäuscht, nein, meine Erwartungen wurden sogar übertroffen! Jennifer L. Armentrout hat eine wundervolle Geschichte erschaffen, die auf jeden Fall süchtig nach mehr macht.
Ich fiebere mit viel Freude auf die nächsten Bände hin!

Erschienen bei Carlsen

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Autorin / Autor: kerime - Stand: 28. Mai 2014