Kreativ - aber wie?

Was tun, wenn dir einfach nix einfallen will? Mit ein paar Tricks kannst du mehr aus dir rauskitzeln...

Starrt ihr auch manchmal auf ein weißes Blatt und fragt euch, wie es sich wohl jemals füllen wird? Lest ihr manchmal auch Texte, die ihr geschrieben habt und wundert euch, warum immer dieselben Formulierungen darin vorkommen? Wundert ihr euch, dass euer Kunstlehrer eure Bilder immer total einfallslos findet? Und fühlt ihr euch dann auch irgendwie so schrecklich unkreativ?

Was ist denn eigentlich Kreativität?
Viele Menschen verwechseln Kreativität mit Produktivität. Wenn ich 5 Gedichte am Tag schreibe, ist das in jedem Fall produktiv, aber nicht automatisch kreativ. KünstlerInnen sind zwar häufig kreativ, aber Kreativität bedeutet nicht, dass man eine 1 in Kunst hat oder eine Homepage nach der anderen baut. Kreativ ist hingegen z.B., wenn man etwas findet, was die todunglückliche Freundin aufheitert, wenn man Schlagsahne mit zwei Steinen in einer Plastikflasche steif schlägt, oder wenn man in Ermangelung von Klebstoff etwas mit einer gekochten Nudel zusammenklebt. Kreativität ist also in erster Linie die Fähigkeit, unkonventionelle Lösungen für ein wie auch immer geartetes Problem zu finden. In einer immer komplexer werdenden Welt mit immer komplexeren Problemen ist Kreativität natürlich eine sehr gefragte Eigenschaft (allerdings auch ein etwas überstrapazierter Begriff ;-)). Insbesondere bei der Suche nach Lösungen für neue, vielschichtige Probleme kann man nicht immer auf Altbewährtes zurückgreifen. Wenn früher immer alles so oder so gemacht wurde, heißt das noch lange nicht, dass das jetzt immer noch funktioniert und sinnvoll ist. Kreativ bedeutet eben auch neu, anders, ungewöhnlich, überraschend und dabei trotzdem wirkungsvoll.
LehrerInnen und ArbeitgeberInnen werden daher immer wieder von euch fordern: lasst euch was Neues einfallen! Ja, aber was? Und wie?

Kann man Kreativität lernen?

Es mag sein, dass manche Menschen ständig originelle Ideen haben – sei es, dass sie aus einer Papprolle einen Schokokuss-Transporter bauen oder ein gelungenes Gedicht über das Pflücken von Kirschen schreiben. Andere zermartern sich das Hirn und doch fällt ihnen nichts anderes ein als das, was sie eine Stunde vorher bei jemand anderem gelesen haben. Es gibt also sicher Unterschiede, die sich nicht ganz aus dem Weg räumen lassen.
Aber es gibt zwei Möglichkeiten, wie du deine Kreativität besser ausnutzen kannst:
1. du schaltest all die Faktoren aus, die deine Kreativität hemmen
2. du machst dir Kreativitätstechniken zu Nutze, die dir helfen sollen, den üblichen Weg zu verlassen und dein kreatives Potential zu wecken :-).

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Autorin / Autor: Sabine Melchior - Stand: 30. Oktober 2003
 
 
 

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