Zwei Worte sind genug!

Studie: Menschen erkennen vertraute Stimmen besser als Maschinen

Ein „Merci beaucoup“ reicht aus und wir wissen, ob sich hinter der Stimme eine uns vertraute Person versteckt. Dass das menschliche Gehör selbst einer Maschine einiges voraus hat, zeigt Julien Plante-Hébert von der University of Montreal in einer aktuellen Studie.

Für ein Experiment sammelte er zehn ähnlich klingende Männerstimmen. Die Sprachaufnahmen waren zwischen ein und 18 Silben lang. Diese spielte Plante-Hébert 44 Testpersonen zwischen 18 und 65 Jahren vor und versteckte darunter eine ihnen sehr bekannte Stimme. Bei ganz kurzen Lauten waren die Testpersonen nicht in der Lage, ihre Liebsten herauszuhören. Ab vier Silben, wie etwa bei „Merci beaucoup“ (Herzlichen Dank), lag ihre Trefferquote allerdings bei 99,9 Prozent. Eine Spracherkennungssoftware hingegen erreiche „nur“ eine Trefferquote von 92 Prozent. Das menschliche Gehör habe zudem der Maschine voraus, dass es Nebengeräusche leichter ausblenden und sich somit auf das Wesentliche konzentrieren könne.

„Die auditiven Fähigkeiten des Menschen sind außergewöhnlich, wenn es darum geht, vertraute Stimmen zu identifizieren. Schon bei der Geburt können Babys die Stimme ihrer Mutter erkennen und den Klang unterschiedlicher Sprachen unterscheiden“, sagt Plante-Hébert.

Quelle

Autorin / Autor: Redaktion/ PM - Stand: 13. Oktober 2015
 
 

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