Was so in mir steckt

Autorin: Barry Jonsberg
Aus dem Englischen von Ursula Höfker

Rob Fitzgerald ist 13 Jahre alt und zum ersten Mal so richtig verliebt. Es ist Liebe auf den ersten Blick, als die neue Mitschülerin Destry Camberwick zum ersten Mal in seine Schule kommt. Rob ist total unerfahren und weiß absolut nicht, wie er die Aufmerksamkeit von Destry am besten auf sich ziehen könnte. Zu allem Überfluss ist Rob sehr unsicher, extrem schüchtern und leidet unter Ängsten und Panikattacken. Daraufhin sucht er sich Rat und Hilfe bei seinem Großvater, zu dem er ein sehr gutes Verhältnis hat und der sehr offen und ehrlich ist. Doch leider sind Großvaters Tipps nicht wirklich das, was sich Rob gewünscht hätte. Auch Robs bester Freund Andrew und Robs Eltern haben keine hilfreichen und passenden Ideen. Doch dann schickt jemand Rob auf einmal sehr geheimnisvolle und anonyme Textnachrichten auf sein Handy, die ihm Aufgaben und Herausforderung stellen. Rob zweifelt und ist sich nicht sicher, ob er darauf eingehen soll und wer überhaupt dahinterstecken könnte. Doch was hat er letztendlich zu verlieren?  Einen Versuch ist es wert und abbrechen kann er es schließlich immer noch. Stück für Stück stellt er sich den Aufgaben und auch seinen Ängsten und Panikattacken und erlebt so einige Überraschungen. Die Aufgaben werden immer schwieriger und Rob wächst über sich hinaus. So hört sich die Geschichte sehr klar voraussehbar an. Das ist sie aber auf keinem Fall. Das Ende ist so überraschend. Ein großes Geheimnis wird gelüftet. Damit hätte ich nicht gerechnet.

Die Geschichte gefällt mir sehr gut. Sie ist sehr berührend, emotional, humorvoll und behandelt gleichzeitig auch sehr ernste Themen, wie zum Beispiel Identitätsfindung, Ängste, Mobbing, Alter, Tod, Familie und Freundschaft. Die Sprache ist locker, leicht und gut zu lesen. Die Charaktere sind wunderbar. Besonders Rob und der Großvater sind sehr sympathisch dargestellt. Vor allem der Anteil und die Art und Weise des Großvaters bringen sehr viel Humor in die Geschichte. Ich mag seine offene Art sehr gerne, er spricht offen aus, was andere nur denken. Von außen wirkt er ruppig, umso größer ist aber auch seine innere emotionale Seite. So musste ich beim Lesen sehr oft lachen und schmunzeln. Auch Andrew, Robs bester Freund, war mir sehr sympathisch, da er ein richtiger Freund ist, immer zu Rob steht und für ihn da ist.

Fazit: Eine ganz besondere, emotionale und mitreißende Geschichte, die ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und die mich sehr berührt hat. Auch nach dem Lesen muss ich immer wieder an die einzigartigen Personen denken und daran, was sie an besonderen Themen mit sich bringen. Ein Buch, das wie eine Bereicherung des Lebens wirkt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

Erschienen bei cbj

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    Autorin / Autor: Hanna - Stand: 30. Oktober 2019
     
     
     

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