Verwandelt

Autor: Morgan Rice

Buchcover Verwandelt

Ständig musste die 18-jährige Caitlin mit ihrem Bruder und ihrer Mutter umziehen. Ihren Vater kennt sie nicht, und nun ist sie mal wieder die Neue an der High-School - diesmal in New York City. Klar ist es nicht schön, aber schlimm ist es für sie auch nicht, denn ihre Aura scheint ihr dabei zu helfen. Schon immer war sie schnell eine begehrte Freundin und eine gute Schülerin, alle blicken zu ihr auf, auch wenn sie gar nicht weiß, wieso und doch nur normal sein will.

Doch jetzt kurz nach ihrem 18. Geburtstag geschehen merkwürdige Dinge mit ihr, sie entwickelt ein gutes Gehör und eine feine Nase. Sobald sie in Wut gerät, stehen ihr bis dahin ungeahnte Kräfte zur Verfügung und auch ihre Schnelligkeit hat sich extrem gesteigert. Außerdem verspürt sie immer so ein beklemmendes Hungergefühl, was weder Essen noch Trinken stillen können.

Nachdem ein Freund von einer Bande angegriffen wird und sie diese verprügelt, macht ihr der Zustand Angst, außerdem rennt ihr Bruder weg – zurück in die alte „Heimat“, und ihre Mutter eröffnet, dass sie nicht ihr Kind sei, sondern nur von ihr aufgenommen wurde. Bei einem Opern-Besuch kann sie ihren Blutdurst nicht mehr zurückhalten und tötet, jetzt sind Vampir-Clan und Polizei hinter ihr her, während da auch noch der unheimlich gutaussehende Vampir Caleb ist, der in ihr die Erfüllung einer alten Prophezeiung sieht und Caitlin die Wahrheit über sich selbst eröffnet.

Morgan Rice ist das Pseudonym eines berühmten amerikanischen Autors und „Verwandelt“ der erste Band der Reihe „The Vampire Journals“. Angeblich eine Kult-Serie aus den USA. Der Band 2 „Geliebt“ erscheint im Januar 2013.

Das Buch gehört mit seinen gut 170 Seiten eher zu den dünneren Büchern und ist für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet, würde ich sagen. Es passiert zwar viel in den wenigen Seiten, aber für mich war das Buch ein absoluter Reinfall. Es ist von einem Mann geschrieben, hat er kein Gefühl? Die Mutter wird von Vampiren ermordet und Caitlin ist das völlig egal, nicht eine Träne oder ein Satz über ihre Gefühlswelt ist zu finden. Der Vampir Caleb rettet sie vor dem Vampir-Clan und bringt sie zum großen Rat, weil er denkt, mit ihr könne die Prophezeiung erfüllt werden. Doch was macht Caitlin? Sie bockt, weil er nicht sagt, dass er sie gerettet hat, weil er sie mag, sondern um die Prophezeiung zu erfüllen. Klar, er sieht sie weglaufen und rettet sie, weil er sich in dem Moment, wo sie an ihm vorbeiläuft verliebt – das ist ja mehr als Liebe auf den ersten Blick. Ihr Bruder rennt weg, und sie hatten eine innige Beziehung, trotzdem verschwendet sie keinen weiteren Gedanken an ihn. Sehr unrealistisch und vor allem schlecht beschrieben. Die Kampfszenen sind hingegen gut gelungen, dennoch reißt es das nicht raus. Für mich persönlich: Nein, Danke. Vielleicht eher was für Jungs?!

Erschienen im: Bastei Lübbe Verlag

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Autorin / Autor: likemoon - Stand: 31.Juli 2012