Sonne an dunklen Tagen

Autorin: Deborah Ellis
Aus dem Amerikanischen von Anna Melach

Manchmal geraten Träume genau in dem Moment ins Wanken, in dem sie zum Greifen nah scheinen. In „Sonne an dunklen Tagen“ von Deborah Ellis begleiten wir den elfjährigen Rafi, der eigentlich nur einen Wunsch hat. Er möchte nach New York reisen und dort tanzen lernen. Doch nach einem Anschlag am Flughafen von Kabul verändert sich sein Leben abrupt und aus Hoffnung wird plötzlich Unsicherheit.

Während Rafi versucht, in einer Situation voller Angst und Chaos seinen eigenen Weg zu finden, zeigt die Geschichte gleichzeitig, wie stark politische Veränderungen den Alltag von Menschen beeinflussen können. Besonders Frauen und Mädchen erleben, wie schnell Freiheit und Möglichkeiten eingeschränkt werden können. Der Roman erzählt dabei von Mut, Zusammenhalt und kleinen Momenten von Hoffnung, die selbst in schwierigen Zeiten nicht ganz verschwinden.

Fazit

Nach dem Lesen hat mich besonders beschäftigt, wie unterschiedlich Lebensrealitäten sein können und wie schnell sich Sicherheit in Unsicherheit verwandeln kann. „Sonne an dunklen Tagen“ erzählt eine bewegende Geschichte über Hoffnung, Stärke und die Kraft, trotz aller Hindernisse weiterzugehen. Für mich ist es ein Buch, das still berührt und gleichzeitig zum Nachdenken über Freiheit, Chancen und Menschlichkeit anregt. Eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mögen, die emotional sind und lange im Kopf bleiben.

Erschienen bei cbt

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Autorin / Autor: Laura E. - Stand: 16. März 2026