Papierklavier

Autorin: Elisabeth Steinkellner
Illustriert von Anna Gusella

In dem Buch „PapierKlavier“ geht es um die 16-jährige Maia, die mit den typischen Problemen einer Jugendlichen, wie Vertrauen in sich selbst, Probleme mit Geschwistern, Freunden und Teilzeitjob und dem Tod einer wichtigen Person konfrontiert wird. Geschrieben ist das Buch in Form von Tagebucheinträgen, somit sind es verschiedene, nicht immer zusammenhängende Texte und viele Zeichnungen, aus denen das Buch entsteht.

Man kann sich nicht wirklich in die Protagonistin hineinversetzen, da das Buch etwas zusammenhangslos durch die verschiedenen Einträge erscheint. Außerdem ist das Buch sehr kurz und durch die vielen, aber schönen Zeichnungen etwas verwirrend. Das Buch hat auch aufgrund der Kürze wenig Aussage und man selbst kaum Zeit sich einzufinden. Trotzdem ist es an machen Stellen humorvoll und enthält gute Ausdrücke, wie „Das Zebra“ als Namen für einen Flügel, der eine besondere Rolle spielt in dem Buch. Das Zusammenhangslose des Buches kann anstatt Verwirrung aber auch ein Gefühl für das Leben auslösen, denn ist das Leben nicht auch schön, weil es kompliziert ist und braucht man nicht zusammenhangslose Dinge, die zusammen zu einer Sammlung aus Glücksmomenten werden?

Fazit: Man kann es gut lesen, es kann auch faszinierend sein, aber nicht jeder wird einen Sinn und Aussage in dem Buch erkennen können.

Erschinen bei Beltz& Gelberg

    Deine Meinung zu diesem Buch?
    Autorin / Autor: Sophie - Stand: 22. September 2020