Panic at the Disco

To Weird To Live, Too Rare To Die

Albumcover Panic at the Disco

CD rein, auf den Computer kopiert und was sehe ich: „Unbekanntes Album“ und „Unbekannter Künstler“. Na toll, da muss ich wohl oder übel alle Daten per Hand eintragen. Das wichtigste ist ja sowieso, dass ich diese Band kenne. Für alle von euch, die schon mal von „Panic! At the Disco“ gehört haben, aber sie nicht näher kennen, stelle ich sie mal vor.

Der Bandname ist einer Textzeile des Liedes Panic von Name Taken aus dem Jahre 2004 entnommen worden und ursprünglich war „Panic! At the Disco“ eine Coverband von blink-182 und wurde in Amerika, Las Vegas, gegründet. Bis Mitte 2009 setzte sich die Band aus Ryan Ross (Gitarre), Spencer Smith am Schlagzeug, Brent Wilson (Bass) sowie Sänger und Gitarrist Brendon Urie zusammen. Walker und Ross verließen aber die Gruppe im Juli 2009 aufgrund kreativer Differenzen. Ian Crawford (The Cab) ersetzt Ross, Wilson wird gegen Dallon Weekes von The Brobecks eingetauscht.

Kommen wir nun zur Platte selbst. Gleich wenn man sich die ersten beiden Lieder anhört, kommen die einem bekannt vor, was auch nicht weiter verwunderlich ist, da es zu „This is Gospel“ und „Miss Jackson“ auch Musikvideos gibt und diese wohl auch noch oft genug im Radio kamen, sodass man auch schon gleich mit Liedern bekannt gemacht wird, die einem sowieso schon wahrscheinlich gefallen.

Allgemein werden im Album viele Techno-Akzente benutzt und im Hintergrund bekommt man auch Kleinigkeiten zu hören, die leicht an die 80er und 90er Musik erinnern. Doch vor allem fallen in vielen Liedern die Kraft und die Gefühle auf, die durch die Lieder auf den Hörer herüber schwappen. Beispiele für die Kraft wären zum einen „This is Gospel“ oder auch „Miss Jackson“, so dass diese einen stark dazu anregen, gleich mitzutanzen. Andere Lieder sind mehr gut um vor sich her zu träumen und einfach von der Musik treiben zu lassen wie „Vegas Lights“ und „Girl That You Love“. Allgemein geht es im Album vor allem um Liebe, wobei diese in verschiedenen Aspekten gezeigt wird, wie unerwiderte Liebe, Liebe die einen benebelt oder es geht um One-Night Stands, aber auch um Liebe, die für immer halten soll.

Zusammenfassend kann ich das Album von „Panic! At the Disco“ – „Too Weird to Live, Too Rare to Die!“ nur empfehlen, da mir auf Anhieb alle Lieder auf dem Album gefallen haben, was ich bisher von keinem Album sagen kann, das ich besitze oder je gehört habe. Wenn ihr mal Lust auf angenehme, schöne, einlullende, entspannende und mitreißende Musik habt, zu der man einfach nur mitsingen muss, ran an das Album! Ihr werdet es nicht bereuen und euch tagelang die Ohren nur mit „Panic! At the Disco“ zu dröhnen.

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Autorin / Autor: 1constantine4 - Stand: 6. März 2014