My Dear Sherlock - Wie alles begann

Autorin: Heather Petty
übersetzt von Anne Brauner
ab 13 Jahren

Heather Pettys Buch "My Dear Sherlock - wie alles begann" macht Spaß! Es ist toll, zu sehen, was aus den Figuren von Sir Arthur Conan Doyle gemacht werden kann - wie menschlich und zerbrechlich er wirken kann, wie sehr er beeinflusst wird und welche Rolle James Moriarty in diesem Buch einnimmt.

Ganz klasse und empfehlenswert - ich hoffe, Heather Petty schreibt (mindestens) einen weiteren Band :) Das Buch ist auch für alle Sherlockfans gemacht, die schon genießen, was aus den Figuren in "Sherlock" und "Elementary" geworden ist (oder auch in diversen anderen "Spin-Offs "in Buchform wie z. B. von Nicholas Meyer) - ein zweiter Band muss eigentlich allein schon deshalb kommen, weil zumindest Watson zwar vorkommt, aber keine Rolle hat ... keine zentrale zumindest. Und im Gegensatz zu "Elementary" spielt Mycroft hier eine nette Rolle und man will definitiv mehr von ihm erfahren.

Neben dem Krimihandlungsstrang regt das Buch aber auch in diversen Passagen zum Nachdenken an - darüber z. B. wie sehr Gewalt und Elend mitten in unserer Gesellschaft toleriert und ignoriert werden. Eigentlich bräuchte jeder einen eigenen Sherlock - und wenn man gerade selbst keinen braucht, sollte man darüber nachdenken, für andere zum Sherlock zu werden. Die Rettung in letzter Sekunde, auch wenn es einem übelgenommen wird, ist dafür ein tolles Beispiel. Aber es ist nicht die ganze Zeit so bitter: Die Marotten von Mori sind sehr sympathisch und verleiten zum Nachmachen - auch wenn man nicht so hochintelligent ist, kann man sich prima in sie einfühlen.

Meine berechtigten Hoffnungen auf ein mindestens zweites Buch spiegeln sich glücklicherweise im Originaltitel: Lock & Mori # 1 (auch wenn mich diese Namenskürzel im Buch schon etwas irritiert haben - Mori passt ja noch, aber Lock???) - dann muss ich jetzt wohl geduldig auf die Fortsetzung warten. Auch wenn es mir schwerfällt, nachdem ich das Buch nicht mehr weglegen konnte und innerhalb eines Tages gelesen habe ... so, ich hoffe, ich habe neugierig gemacht, ohne zu viel zu verraten, das wäre nämlich sehr schade!

Erschienen bei cbj

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Autorin / Autor: frekanalea - Stand: 19. Oktober 2015
 
 

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