Love Alice

Autorin: Nataly Savina

Zwei Mädchen, die sich auf die Suche nach Zuverlässigkeit, Geborgenheit, Nähe und Liebe machen. Auf der einen Seite ist da Alice, deren Mutter Opernsängerin ist und Gefühle außerhalb der Bühne nicht immer einsetzen kann. Auf der anderen Seite ist Cherry, deren Mutter vor einiger Zeit gestorben und der Vater seitdem alkoholkrank ist. Beide Mädchen bekommen nicht die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie so sehnlich suchen und brauchen.

Nach einem erneuten Umzug kommt Alice wieder in eine neue Schule. In ihrer neuen Klasse ist ein Mädchen, dass sie fasziniert. Sie trägt kunterbunte Sachen, die Haare rot gefärbt. Alice fühlt sich von Cherry angezogen, sie wirkt so frei und doch so verwegen und unnahbar. Nach einiger Zeit freunden sich die beiden an und verbringen schöne und lustige Stunden miteinander. Sie sind füreinander da. Sie geben sich die Liebe, Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Zuneigung, die sie von ihren Eltern nicht bekommen können und noch viel mehr: Freundschaft. Grenzen werden ausgetestet, gefährliche Spiele gespielt. Bis aus Unachtsamkeit, aus kindlicher Freude, etwas sehr Schlimmes passiert und die beiden Freunde für immer trennen wird.

Meine Meinung
Im ersten Moment, nach dem ersten Lesen, verwirrte der Titel mich. Ich habe etwas anderes erwartet und musste mich dann umstellen, was aber relativ schnell ging. Meiner Meinung nach ist es ein sehr einfühlsamer Roman, Nataly Savina geht auf die verwirrenden Gefühle von Teenagern ein. Sie versucht die Bedürfnisse realitätsgetreu darzustellen, was ihr auch sehr gut gelungen ist. Nataly Savina beschreibt farbenfroh und lebhaft die Entwicklung zweier Teenager, die sich noch nicht selbst gefunden haben, noch mitten in der Entwicklung stecken und einfach nur verwirrt sind. Inmitten all dieser Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, einer sich langsam entstehenden aber bedingungslosen Freundschaft schafft die Autorin es, die Hoffung aufleben zu lassen. Das sich hinter allem doch noch etwas Schönes verbirgt, selbst wenn es - auf den ersten Blick - ein trauriges Ende geben wird. Und dass selbst ein trauriges Ende Hoffnung schenken und Mut machen kann.

Fazit
Es gibt für alles ein Ende. Aber auch einen Neuanfang. Man darf nicht zu lange um etwas trauern, sondern sollte nach einer gewissen Zeit einen Neuanfang starten und nach vorne in die Zukunft blicken. Dieses Buch sagt genauso das aus. Egal wie schön eine Freundschaft ist, wie traurig der Tod eines Angehörigen. Trotzdem muss man nach einiger Zeit nach vorne gucken. Man muss weiterleben. Und Leben bedeutet nicht automatisch vergessen.

Gerade in der heutigen Zeit, würde ich das Buch als Schullektüre für die 7. oder 8. Klasse einsetzen, da immer mehr über Abschiede der verschiedensten Art geredet und man damit konfrontiert wird.

Erschienen im Beltz & Gelberg - Verlag

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Autorin / Autor: sunny92 - Stand: 10. Mai 2013
 
 
 

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