Linien überall

Autoren: Peter Boerboom und Tim Proetel

Egal ob freiwillig oder von einem ambitionierten Kunstlehrer gezwungen, jeder von uns hat wohl schonmal versucht etwas zu zeichnen. Und dem einen oder anderen fiel es vermutlich schwer den Stift eben genauso übers Papier zu führen, dass man tatsächlich das angestrebte Bild erkennt, mir geht es da nicht anders, zeichnen ist schwer und unfassbar kompliziert. Oder etwa nicht?

Peter Boerboom und Tim Proetel haben sich dieses Themas angenommen und die einfachste Einheit des Zeichnens auf seine Essenz heruntergebrochen. In dem Buch „Linien überall“ wird man auf eine Reise genommen und lernt die vermeintlich einfachste Form der Welt mit anderen Augen zu sehen. Vom einfachen Punkt, der zu einer Linie gezogen wird, über Winkel und Kurven bis hin zum Raum, am Ende sind es doch alles Linien.

Es ist ein Einstieg ins Nachdenken über Kunst und Zeichnen, der keine Vorkenntnis erfordert und einen hungrig nach mehr macht, mit wenig Text, aber dafür umso mehr Linien, wird ein Einblick in das immense Potential der einfachen Linie gegeben, der einfach die Lust weckt selbst nach einem Stift zu greifen und drauflos zu zeichnen. Denn eine Linie kriegt ja jeder noch gezeichnet und wie man nach dieser Lektüre weiß, aus ein paar einfachen Linien ergeben sich faszinierende Kunstwerke.


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    Autorin / Autor: Martine