Immer wieder – für immer

Autorin: Justin A. Reynolds
übersetzt von Nadine Püschel

Der 17-jährige Jack King (so wird er von seinen Freunden genannt) lernt auf einer Party die humorvolle Kate kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Eigentlich ist Jack schon länger in seine beste Freundin Jillian verliebt, traut sich aber nicht, es ihr zu sagen. Aber bei Kate ist das was anderes. Er kann mit ihr über alles reden. Als Jack erfährt, dass Kate nicht mehr lange zu Leben hat und sie sterben wird, weiß er nicht wie er damit umgehen soll. Und als Kate stirbt, beginnt sich für Jack die Welt zu verändern. Nach einem Sturz weiß Jack nicht mal, ob er noch am Leben ist. Ob er im Koma liegt oder das alles nur träumt. Denn Kate ist eigentlich gestorben, aber die Geschichte fängt von vorne an. Er begegnet Kate auf der gleichen Party wieder, verliebt sich erneut in sie. Und je mehr sich das ganze wiederholt, um so mehr erhofft sich Jack, dass er Kates Tod verhindern kann. Aber mit einem hat er bei der ganze Sache nicht gerechnet: Er verliert nach und nach seine Freunde und bekommt auch große Probleme mit seinen Eltern. Aber wie soll er seinen Freunden, seinen Eltern und vor allem Kate erklären, was mit ihm passiert.
Meinung
Geschrieben wird aus der Sicht des Protagonisten Jack. Jack wirkt anfangs schüchtern und zurückhaltend. Aber durch die Liebe zu Kate wird er mutiger, witziger und riskiert manchmal ein bisschen zu viel. Nicht nur Kate will er vor dem ständigen Tod bewahren, sondern möchte auch für seine besten Freunde Jillian, Franny und seiner Familie jeder Zeit ein guter Freund und liebevoller Sohn sein.
Bei den Nebencharakteren fand ich Kate sehr schön beschrieben. Sie ist stark, mutig und witzig, obwohl sie weiß das sie nicht mehr lange zu leben hat. Auch Jillian und Franny sind gut beschrieben, auch sie haben mit ihren Problemen zu kämpfen.
Was mir sehr gut gefallen hat, dass Justin A. Reynolds einen Liebesroman für junge Leserinnen geschrieben hat. Für sein Erstlings Werk in diesem Genre ist ihm das sehr gut gelungen. Und er schreibt über eine Krankheit, die es tatsächlich gibt. Die „Sichelzellenanämie“, bei der die roten Blutkörperchen zu wenig Sauerstoff bekommen. Und daran können die betroffen Menschen sterben.
Ich würde meinen, dieser Roman regt zum Nachdenken an. Ich habe mich zum Beispiel gefragt, ob zeitreisen wirklich möglich sein könnten und ob es wirklich so schlechte Therapiemöglichkeiten bei der „Sichelzellenanämie“ gibt? Ich habe mich etwas schlau gemacht, und ja, es wird noch daran geforscht.

Fazit
Mich hat dieser Roman mitten ins Herz getroffen. Eine schöne, humorvolle und traurige Liebesgeschichte. Über Freunde, die alle mit ihrem Schicksalen zu kämpfen haben. Ich kann diesen Roman an alle Leserinnen sehr gern weiter empfehlen, die auf Herzschmerz stehen.


Erscheint am 31. Oktober bei Carlsen

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    Autorin / Autor: sunlina - Stand: 26. November 2019