Heller als ein Stern

Autorinnen: Celia Bryce, Bettina Obrecht

Megan ist nicht einmal 14 Jahre alt als sie erfährt, dass sie Krebs hat. Um „dem Schlimmeren“ zu entgehen, macht sie eine stationäre Chemotherapie und muss dafür im Krankenhaus wohnen. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug wimmelt es auf der Onkologie-Station nur von Babys und Kleinkindern. Spielzeug hier, Babygeschrei da und Krankenschwestern, die den Kleinen Geschichten von guten und bösen Zellen erzählen. Megan kommt sich verarscht vor, böse und gute Zellen, das klingt wie in einem Abenteuer-Trickfilm, aber das hier ist kein Film das ist das echte Leben. Und wenn man Krebs hat kann dieses Leben schneller vorbei sein als man bis drei zählen kann. 

Der einzige Jugendliche auf der Station, von Megan abgesehen, ist Jackson. Megan weiß nicht, was sie von ihm halten soll. Einerseits fasziniert er sie, denn trotz seiner Krankheit verliert er nicht seine Lebensfreude, er singt, grinst breit wie die Sonne und heitert die Kinder auf der Station mit fantasievollen Geschichten auf. Andererseits ist Megan furchtbar genervt von Jackson, er kommt immer ohne Erlaubnis rein, wenn sie erschöpft von der Chemo ist und nur ihre Ruhe haben will, er redet viel zu viel und auch die Schwestern hält er ordentlich auf Trab. Jackson ist anstrengend und chaotisch, doch ohne ihn fehlt etwas. Wenn er nicht da ist vermisst Megan ihn und sie freut sich ins Krankenhaus zurückzukehren, wenn sie weiß, dass auch er da sein wird. Seine Anwesenheit gibt ihr die Kraft weiterzumachen und nicht aufzugeben.

Doch eines Tages steht beiden eine wichtige Operation bevor, die entscheidet, wie ihre Leben weitergehen werden. Als Megan wieder aufwacht ist Jackson weg, ohne einen Abschied.

Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Problem ist, dass es mir schwerfällt meine Gedanken in Worte zu fassen, wenn mir etwas sehr gefallen hat, aber ich werde mein Bestes geben! Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und gut verständlich, obwohl das Thema schwer im Magen liegt. Ich würde das Buch nicht als fesselnd beschreiben, jedoch konnte ich es nicht aus der Hand legen und musste es schnell durchlesen, weil es mich sehr „mitgerissen“ hat. Die Geschichte ist sehr berührend und man kann gut mit den Personen mitfühlen. Zwar ist die Liebesgeschichte zwischen Megan und Jackson fiktiv, trotzdem ist die Geschichte sehr realitätsnah, denn leider müssen ja auch viele sehr junge Menschen gegen Krebs kämpfen. Obwohl ich eigentlich von Anfang an wusste, wie das Buch vermutlich enden wird hat es mich trotzdem sehr mitgenommen und mich zum Weinen gebracht (obwohl ich normalerweise nicht so nah am Wasser gebaut bin), wahrscheinlich weil es eine Geschichte aus dem echten Leben sein könnte. Es ist sehr traurig, aber auch sehr schön. Ich kann es wirklich empfehlen :-)

Erschienen bei: bloomoon

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Autorin / Autor: lilly1996 - Stand: 17. Juli 2013
 
 
 

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