Faye - Herz aus Licht und Lava

Autorin: Katharina Herzog

Die 17-jährige Faye lebt mit ihrer Mutter in München. Ihre Mutter beschließt, sie wegen Ärgernisses mit der Organisation „Green Devil“ mit nach Island zunehmen. Davon ist Faye überhaupt nicht begeistert. Ihre Mutter ist den ganzen Tag auf der Baustelle, denn sie ist Architektin, und nach ihren Plänen soll ein Hotel entstehen, und Faye fürchtet, dass sie sich den ganzen Tag langweilen wird. Aber schon am ersten Tag ihrer Ankunft in Island lernt sie den attraktiven, impulsiven und jähzornigen Aron kennen. Bei ihm hat sie das Gefühl, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Mal ist er ihr gegenüber nett und dann mal wieder aggressiv, und sie hat das Gefühl, dass sich bei seinen Gefühlsschwankungen der Himmel verändert. Je mehr Zeit Faye mit Aron verbringt, umso mehr verliebt sie sich in ihn. Auch Aron merkt, dass er mehr für Faye empfindet. Sie lernt Maria und ihre Enkelin Iilja kennen und freundet sich mit ihnen an. Sie gehören zu denjenigen, die den Bau des Hotels verhindern wollen. Beide erzählen ihr, dass das Hotel auf einer Lichtung gebaut werden soll, wo ein uralter Holunderbaum steht. Der Sage nach ist er das Tor zur Elfenwelt, und ihm wurde vor 18 Jahren das Herz entrissen. Faye ist neugierig und begibt sich alleine auf den Weg zur Lichtung. Überraschender Weise begleitet sie ein Schwarm Glühwürmchen und dafür ist sie dankbar, denn sie hat Angst in der Dunkelheit. Und als sie den Holunder sieht, schmerzt ihr das Herz. Der Baum sieht sehr krank aus. Und er stirbt jedes Jahr ein bisschen mehr. Da Faye Pflanzen über alles liebt und deswegen schon Pflanzenflüsterin genannt wird, beschließt sie den Baum zu retten. Nur leider weiß sie nicht, wie sie das machen soll. Und so wie es aussieht, kann nur sie den Baum retten. Faye weiß nicht, auf was für ein Abenteuer sie sich da eingelassen hat.

Meine Meinung
Faye ist die Hauptprotagonistin und aus ihrer Sicht wird der Roman erzählt. Sie ist eine mutige und selbstbewusste junge Frau, die sich nicht immer alles sagen und verbieten lässt. Sie hat Angst vor der Dunkelheit, liebt aber Pflanzen und Tiere über alles. Und sie hofft, hier in Island mehr über ihren Vater zu erfahren. Faye glaubt, seitdem sie in Island sind, geschehen seltsame Dinge mit ihr. Sie kann plötzlichen Dinge machen, die sie vorher nie konnte. Nur eins davon: Sie konnte nie Isländisch sprechen und verstehen und plötzlich kann sie es. Aber es gibt noch andere Dinge, die sie plötzlich kann. Aber die werde ich euch nicht verraten. 
Und ihre Mutter? Welches Geheimnis trägt sie mit sich herum? Vor 18 Jahren war sie schon einmal dort, aber sie weiß nicht mehr, was damals geschehen ist.
Am witzigsten finde ich Gunther, der immer behauptet, er sei ein Riese. Er macht mit seiner Art Faye immer wieder verrückt, denn sie weiß nicht, was sie ihm glauben kann und was nicht.
Aron gehört mal zu den guten sowie zu den bösen Nebencharakteren, denn durch sein Verhalten weiß man nicht immer, auf welcher Seite er wirklich steht. Auf der Seite von Faye oder auf der Seite seines Onkels Elric Karlssons; der gehört auf alle Fälle zu den Bösen. 

Erst einmal finde ich es schön, dass die Autorin eine Reise nach Island gemacht hat und sich die Gegend angesehen hat, bevor sie das Buch schrieb. Und sie schreibt ja selber, dass sie den Ort Kirjuvik und die Lichtung erfunden hat. Aber das finde ich gar nicht so schlimm. Denn die anderen Orte hat sie so schön beschrieben, dass man sich wünscht, dort auch mal zu sein. Ich kann sie mir bildlich gut vorstellen. Der Strand, die Wale und alles andere. Man kann sich die Bilder von der Reise nach Island auf Pinterest anschauen, sie sind wunderschön und sie passen zu diesem Roman. Den Bucheinband finde ich schön gestaltet. Das Blaugrün soll die Natur darstellen und die goldenen Linien sollen den Lavastrom des Herzens des Baumes widerspiegeln. Die Linien verlaufen auch an den Außenseiten im Buch weiter. Ein bisschen schade finde ich, dass die Autorin das mit der Sprache ein bisschen irritierend herübergebracht hat. Denn erst spricht Faye die ganze Zeit englisch und plötzlich isländisch und bekommt es nicht einmal selber mit.

Fazit
Die Autorin Katharina Herzog nimmt uns in diesem Fantasieroman auf eine wunderschöne Reise nach Island mit. Sie beschreibt uns Orte, die, wenn man sie selber mal besuchen sollte nicht schöner sein könnten. Man erfährt etwas von den Sagen und Mythen von Island. Über Geschichten, die von Elfen und Riesen erzählt werden. Es geht um Geheimnisse, neue Freundschaften, böse Feinde und natürlich um die Liebe und auch um ein bisschen Magie. Das Buch ist märchenhaft und wunderschön geschrieben. Anders kann ich es nicht beschreiben. Auf alle Fälle ein Muss für Leserinnen, die Fantasieromane dieser Art lieben. Ich liebe dieses Buch und werde es meinen Freundinnen sehr gerne weiterempfehlen.

Erschienen bei Loewe

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Autorin / Autor: sunlina - Stand: 12. August 2019
 
 
 

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