Everything We Feel

Autorin: Sarah Alderson
Aus dem Englischen von Sarah Heidelberger

„Everything we feel“, geschrieben von Sarah Alderson und veröffentlicht im Ravenburger Verlag ist romantischer und dramatischer Liebesroman und definitiv nichts für schwache Nerven!

Inhalt:
Weglaufen ist keine Option, oder etwa doch? Zoey ist es gewöhnt, vor ihrer Vergangenheit und der Gefahr zu flüchten. Sachen packen – raus aus dem Haus – weg, weit weg – nur um eine Weile in Sicherheit zu sein! Sie sucht Zuflucht in einem kleinen kalifornischen Küstenstädtchen. Alles scheint sich endlich zum Guten zu wenden.
Wäre da nicht Tristan, der nette Junge von nebenan! Tristan macht so ziemlich alles, um das Leben für Zoeys Familie und für sie selbst zu erleichtern. Zoey fühlt sich das erste Mal so als käme ihr Leben wieder in Einklang. Aber wie nah darf sie ihn an sich heranlassen, um ihn nicht selbst in Gefahr zu bringen? „Dich zu berühren bedeutet, alles zu riskieren.“

Meinung:
Zur Geschichte: Die Geschichte beinhaltet mehr Aspekte, als mir eigentlich bewusst war! Wer hier eine einfache Liebesgeschichte oder ein Wohlfühlbuch erwartet hat, der liegt definitiv falsch. Die Liebesgeschichte war dennoch sehr perfekt gestaltet! Sie ist nicht kitschig und auch nicht von Klischees übersät. Es ist eine wunderschöne und realistische Geschichte, zwischen zwei Menschen, die sich gegenseitig Halt geben, in einer schwierigen Zeit. Es ist eigentlich genau die Liebesgeschichte, die sich jedes Mädchen wünscht!

Des Weiteren wird hier ein wenig in ein anderes Genre eingegriffen, was für mich sehr unerwartet kam und mich aus den Socken geworfen hat! Es waren einige Thriller-Aspekte mit in der Geschichte, die mir tatsächlich den Atem geraubt haben. Ich fand das sehr passend, denn wenn man sich in die Geschichte reinliest, versteht man den Zusammenhang. Leider wird das Buch nicht als solches verkauft, denn ich denke das Buch bekommt alleine mit dem Klappentext nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient hätte.
Es muss aber auch gesagt werden, dass man als Leser gleich auf der ersten Seite das Gefühl hat, die Geschichte wird sowohl spannend als auch romantisch und auf jeden Fall bekommt man den Eindruck, dass dies kein gewöhnliches Buch ist.

Über die Charaktere möchte ich nicht zu viel verraten, ihr sollt die Möglichkeit haben, sie selbst kennenzulernen, das ist es auf jeden Fall wert, das kann ich euch versichern! Aber lasst euch eins gesagt sein: Jeder, der die Geschichte liest, wird sich in Tristan verlieben und in Zoey eine beste Freundin sehen!

Schreibstil: Die Geschichte wurde in der Ich-Perspektive verfasst und ich liebe diese Perspektive! Das Einzige, was mich an dem Schreibstil gestört hat, waren die abwechselnden Sichtweisen. In vielen Büchern finde ich es super, wenn man verschiedene Perspektiven der Charaktere hat, da man dadurch Eindrucke bekommt, die man bei einer einzelnen Person niemals erkennen kann. Ich bin jedoch der Ansicht, dass dies hier nicht passend ist. Es ist eigentlich Zoeys Geschichte und somit wäre es für mich besser gewesen, die Geschichte nur aus ihrem Blinkwinkel zu betrachten. Ein weiterer Grund ist der, dass die gruseligen Szenen durch die unterschiedlichen Perspektiven ein wenig erloschen sind…

Cover/Gestaltung:
Das Cover ist ein totaler Hingucker! Es sind blaue und hellere Farben gewählt, die sich vermutlich auf den Ort der Geschichte beziehen, aber viele werden durch das „fröhliche“ Cover und dem Klappentext einen falschen Eindruck bekommen.

Fazit:
„Everything we feel“ ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert! Für mich war es eine sehr überzeugende Geschichte, mit Wendungen, mit denen niemand gerechnet hätte. Es gehört zu den wenigen Büchern, bei denen ich mir wünsche, sie erneut zum ersten Mal lesen zu können.


Erschienen bei Ravensburger

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Autorin / Autor: Jessy - Stand: 6. Mai 2021