Elixir

Autorin: Hilary Duff

Buchcover Elixir

Clea Raymond ist es gewöhnt, durch ihre berühmten Eltern, von Leuten auf der Straße erkannt zu werden oder von Paparazzi gejagt zu werden. Auch wenn es ihr bei ihrer Karriere als Fotografin nicht sonderlich hilfreich war. Doch mittlerweile hat Clea sich einen Namen gemacht und ist überall in der Welt unterwegs, um Fotos zu machen.

Bei ihren neusten Fotos fällt ihr allerdings etwas auf: ein junger, attraktiver Mann, der immer wieder auf ihren Fotos auftaucht. Auch auf älteren Fotos entdeckt sie ihn, egal wo Clea auch war, wie ein Schatten scheint Er ihr zu folgen. Doch wer ist Er? Was will Er? Ist Er vielleicht sogar für das mysteriöse Verschwinden ihres Vaters verantwortlich, der seit einem Jahr vermisst wird?

Das Cover und auch den Titel finde ich gelungen. Das Buch springt einem sofort ins Auge und es passt zu der mystisch-fantastischen Story. Das einzige Manko ist das riesige Foto von Hilary Duff auf der Rückseite des Buches, wo normalerweise der Klappentext zu finden ist. Glauben die Verlage wirklich, dass sich das Buch so besser vermarkten lässt? Ich entscheide mich für ein Buch auf Grund der Story und des Covers. Nur in seltenen Fällen, wenn ich von einem Autor schon einige Bücher gelesen habe, spielt dieser dann auch eine Rolle. Natürlich war ich auch auf Hilary Duff als Autorin gespannt, aber nur deswegen hätte ich es nicht gelesen.

Was mir sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil. Bei einem Erstlingswerk, erwarte ich noch einen etwas unausgereiften Schreibstil. Doch das Buch ließ sich flüssig und locker in einem Zug lesen. Was allerdings den Spannungsbogen bzw. die Story angeht, muss Frau Duff noch ein bisschen üben. Am Anfang ist es zunächst spannend – es macht Lust auf mehr – danach gab es für mich eine Durststrecke und ich dachte schon, das ich wohl nicht zum nächsten Band greifen werde, als mich das Ende wirklich umgehauen hat. Das Ende war wirklich großartig und entschädigt für die Durststrecke zwischendurch.

In der Story gibt es keine neuen Ideen, allerdings wurden viele verschiedene zusammen geknüpft, und so entstand kein 0815-Buch. An mancher Stelle fehlt aber die Ausarbeitung und Genauigkeit. So fühlt sich die Geschichte nicht ganz rund an. Zum Beispiel, man bemerkt das Clea ihrer Mutter nicht egal ist, doch der Leser erwartet viel mehr Fürsorge, da die Mutter auch erst ihren Ehemann verloren hat. Auch die Romanze die den Leser erwartet, ist ein wenig unausgereift und könnte ruhig noch ein wenig tiefer gehen.

Hilary Duff kennen die meisten als Schauspielerin und Sängerin. Jetzt ist sie auch unter die Schriftsteller gegangen und für ihr Debüt hat sie sich wacker geschlagen. Zwar hat es noch einige kleine Schwächen, doch diese mindern den Lesegenuss nur wenig. Da es auch der erste Band einer Reihe ist, bin ich guter Dinge, das der nächste Band noch ein bisschen besser wird.

Erschíenen im: cbt Verlag

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Autorin / Autor: livvy - Stand: 8. Mai 2012