Draußen im Moor

Autorin: Sandra Greaves

Zum Buch:
Matthew (13) hat genug von Paul, dem neuen Freund seiner Mutter. So macht er sich auf zu seinem Onkel Jack, der mit seinen Töchtern Tilda (12) und Kitty (5) im Dartmoor auf einem Bauernhof lebt. Matthew, der in London aufgewachsen ist, findet es furchtbar langweilig und öde auf dem Hof, zumal seine Cousine Tilda ihn spüren lässt, dass er unwillkommen ist. Als Tilda Matt den nahen Wald zeigt, entdecken die beiden dort einen alten bleichen Vogelschädel. Sie nehmen den Schädel mit, nicht ahnend, dass sie damit dem Bösen die Tür öffnen ...

Mein Leseeindruck:
"Düster, atmosphärisch, unheimlich" steht hinten auf dem Buchdeckel, und dem kann ich nur zustimmen. Das Buch ist wirklich sehr atmosphärisch geschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite verbreitet die Geschichte eine düstere Stimmung, die aber gut zum Buch passt und mir gut gefallen hat. Es geht um einen alten Fluch, um das Böse, und um die Feindschaft bzw. Freundschaft zwischen Matthew und Tilda und ihren Familien.

Die Geschichte ist sehr einfach geschrieben, unkompliziert und immer abwechselnd aus Tildas sowie aus Matts Sicht. Das hat mir sehr gefallen, da man als Leser so sowohl Tildas als auch Matts Gedanken und Gefühle miterleben kann.

Auch ist der Schreibstil wirklich gut; die Geschichte ist spannend und lässt sich flüssig und schnell lesen.

Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich werde es auf jeden Fall gerne weiterempfehlen.

Erschienen bei Chicken House

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Autorin / Autor: adelina - Stand: 10. September 2015