Die Pubertistin

Autorin: Anja Maier

In „Die Pubertistin“ erzählt die Autorin Anja Maier von ihrem Leben mit ihrer 16-jährigen Tochter, die frisch in die Pubertät gekommen ist. Um einen wirklichen Roman handelt es sich bei „die Pubertistin“ nicht, eher um eine Sammlung von witzigen Kolumnen.

Anja Mayer nimmt ihre Tochter und sich selbst auf die Kappe und plaudert satirisch über typische Situationen in der Pubertät und wie sie als Mutter mit ihnen fertig wird. Doch die beschriebene Pubertistin ist nicht ständig nur anstrengend. Denn hinter der harten Fassade oder wahlweise auch riesigen Sonnenbrille steckt immer noch das Mädchen, das zu seinen Eltern aufsieht, ihre Hilfe benötigt und wenn es erst mal aufgetaut ist, richtig anschmiegsam sein kann. Doch das Kind wird eben erwachsen.

Mütter die in der gleichen Situation wie die Autorin sind, fühlen sich sicher gut verstanden und Teenager sehen eventuell, dass Eltern nicht immer das Böseste für sie wollen und doch mehr Verständnis haben als sie zeigen. Ein Buch für Mutter und Tochter ist es trotzdem nicht, da das ganze Werk aus Sicht der Mutter geschrieben ist und es so den Jugendlichen eher schwer macht, sich wirklich auf die Geschichte einzulassen.

Obwohl sie viel von ihrem Leben preisgibt, gelingt es der Autorin Frau Maier immer, genug Anonymität bestehen zu lassen. Weder erfährt man die Namen ihrer Kinder, noch wo die Pubertistin letztendlich ihr Austauschjahr verbringen wird. Es ist gut vorstellbar, dass auch die Namen der Freunde und Freundinnen der Töchter nicht die echten sind. Was für sie ein großer Vorteil ist und viel Privatsphäre bedeutet, ist für den Leser einfach nur anstrengend. Die Wiederholungen von albernen Codenamen und etlichen Synonymen ist unangebracht und stört den Lesefluss enorm. Auch der Schreibstil ist mitunter sehr sprunghaft und eintönig, die Handlung schafft es nicht, den Leser zu fesseln oder zu unterhalten. Es ist eine gute Unterhaltung für zwischendurch, aber keine Geschichte die einen fesselt oder großartig geschrieben ist.
 
Ein nettes Geschenk für die Mama, für alle anderen eher nichts. 

Erschienen bei Baumhaus 

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Autorin / Autor: laia - Stand: 2. Januar 2018
 
 

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