Die letzte Drachentöterin

Autor: Jasper Fforde
Übersetzt von Isabel Bogdan

Der Fantasy-Roman „Die letzte Drachentöterin“ ist der Auftakt der Drachen Trilogie von „Jasper Fforde“. Die fast 16 Jährige Jennifer Strange ist ein Findelkind. Sie wurde vor einem Waisenhaus in einem Auto ausgesetzt. Sie weiß bis heute nicht, wer ihre Eltern sind. Sie leitet das Kazam (eine Agentur für Zauberer) derzeit in Vertretung. Leider ist das mit der Magie so seine Sache, wer von den Zauberern früher Berge versetzten konnte, verlegt heute Stromkabel oder fliegt Pizzas mit Teppichen aus. Eigentlich kommt Jennifer mit jedem im Kazam gut aus. Sie hat ihr Quarktier, das sie immer beschützt. Sie weiß nicht, woher das Quarktier kommt -  es war auf einmal da.

Dann kommt das Findelkind Tiger in ihre Obhut. Tiger ist 10 Jahre alt und kommt aus dem gleichen Waisenhaus. Die dortige Hummerschaft hat ihn genauso aufgezogen wie Jennifer Strange. Jetzt soll Tiger der baldige Nachfolger von Jennifer werden. Als die Wahrsager vorhersagen, dass der letzte noch lebende Drache sterben wird, ahnt Jennifer nicht, dass sie die letzte Drachentöterin ist. Jennifer merkt schnell, dass es nicht leicht ist, es allen recht zu machen. Jennifer lernt erst spät, welche Art von Magie sie besitzt. Sie dachte immer, sie habe nichts mit Magie zu tun, aber da irrt sie sich gewaltig. Ich werde an dieser Stelle nicht mehr verraten, sonst wisst ihr ja schon alles über das Buch ;-).

Meine Meinung
Die Hauptfigur Jennifer Strange hat mir sehr gut gefallen. Sie war mutig und furchtlos, aber auch manchmal ein bisschen unbeholfen und witzig.
Die Nebencharaktere haben mir auch gefallen, das Quarktier, das Jennifer immer beschützt und das Findelkind Tiger, das Jennifer ein guter Freund wird. Auch die anderen Bewohner des Zambini Towers machen Spaß: Lady Mawgon, eine alte mürrische Dame, auf die man sich aber verlassen kann, wenn es Probleme gibt oder aber auch die "bösen" Charaktere, wie die beiden Könige oder Sir Matt Grifflon, um nur ein paar von ihnen zu nennen.

Die letzte Drachentöterin ist ein sehr gut gelungener Fantasy-Roman. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Ich habe das Buch an nur einem Tag gelesen, weil es mich so in den Bann gezogen hat. Wer Drachen mag, liegt mit diesem Buch genau richtig. Es ist ein bisschen witzig geschrieben, aber macht auch ein wenig traurig und ist sehr spannend. Ich fand es auch toll, wie der Autor das Drachenland beschrieben hat, man konnte es sich bildlich vorstellen. Auch das Cover des Buches fand ich sehr interessant. Was mich ein bisschen irritierte, war, in welchen Jahren oder in welchem Jahr das Ganze geschieht.
Den Ausgang der Geschichte fand ich echt super, damit hat - glaube ich - am Anfang des Buches keiner gerechnet. Lest selbst und findet heraus wie der Roman zu Ende geht. Ich kann das Buch nur jedem weiter empfehlen.
Viel Spaß!!!!

Ich feue mich schon auf die nächsten Bände!

Erschienen bei Bastei-Luebbe

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Autorin / Autor: sarah15 - Stand: 23. Juli 2018