Die Hüterin des Schattenbergs

Mit mehr Tiefe an den richtigen Stellen hätte eine atmosphärische Fantasygeschichte entstehen können, die den Leser begeistern könnte, doch leider kann man den Zugang zu "Die Hüterin des Schattenbergs" nur schwerlich finden. Das ist sehr schade, denn Potential für eine tolle Geschichte besitzt dieses Buch auf jeden Fall.

Die junge Eleve Jemina ist die letzte, lebende Hüterin des Schattenbergs – nur sie allein kann das Land vor dem drohenden Untergang bewahren. Denn ohne die Magie der Hüter werden sich die Schatten des Berges schon bald befreien und Unheil und Verderben über die Menschen bringen. Jemina hat nur eine Chance, um das zu verhindern: Sie muss den gefahrvollen Weg ins Reich der Toten auf sich nehmen, um das Wissen der verstorbenen Hüter zu erlangen. Mithilfe des ebenso anziehenden wie geheimnisvollen Eleven Rik nimmt Jemina die Herausforderung an. Doch dann erfährt sie von der wahren Bedeutung des Schattenbergs – und steht vor einer folgenschweren Entscheidung...

Normalerweise ist Monika Felten für erstklassige Fantasy bekannt, doch leider kann "Die Hüterin des Schattenbergs" nicht überzeugen. Der Geschichte fehlt es an Spannung, die Handlung dümpelt nur oberflächlich vor sich hin. Mit mehr Tiefe an den richtigen Stellen hätte eine atmosphärische Fantasygeschichte entstehen können, die den Leser begeistern könnte, doch leider kann man den Zugang zu "Die Hüterin des Schattenbergs" nur schwerlich finden. Das ist sehr schade, denn Potential für eine tolle Geschichte besitzt dieses Buch auf jeden Fall. Die Idee ist interessant und bietet Material für einen ordentlichen Schmöker, doch leider wirkt "Die Hüterin des Schattenbergs" an etlichen Stellen zäh und leblos. Frau Felten, das können Sie besser. Ich hoffe, dass die nächsten Bücher der Autorin wieder mehr überzeugen können.

Im Bezug auf die Personen ist es ähnlich. Die Protagonisten erscheinen blass und facettenlos; sie decken das Spektrum an Figuren eines Fantasyromans leider nicht ab, sodass der Leser sich nicht in sie einfühlen kann. Es fehlt an der Detailverliebtheit, für die Monika Felten sonst so bekannt ist.
Sprachlich ist es zwar flüssig zu lesen, jedoch erscheint die Handlung sehr leblos und ohne jegliche Form von Kopfkino. Man kann sich die Gegebenheiten schwer vorstellen, da einfach das gewisse Etwas und die Magie fehlt, um Sogwirkung zu erlangen.

Das Cover wiederum ist ein Pluspunkt. Es wirkt sehr geheimnisvoll und ansprechend. Weiterhin passt es sehr gut zum Inhalt.

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Autorin / Autor: buecherwuermchen - Stand: 10. April 2012
 
 
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