Die Bucht

Autorin: Sarah Alderson
übersetzt von Britta Keil
Junge Erwachsene

In dem Buch „Die Bucht“ von Sarah Alderson, geht es um die junge Londonerin Ren, die diesen Sommer als Au-pair auf Nantucket Island, der Insel der Reichen und Schönen, arbeitet.2 süße Jungs. Ein Mord.

Erst mal: Sarah Aldersons Schreibstil ist locker, flockig und langweilig. Sie schöpft nicht das Potenzial aus dem Buch, das die Story hergibt. Die Spannung wird im Laufe des Buches nicht aufrecht erhalten. Sehr schade, da die Geschichte anfangs viel verspricht.
Ein paar Verwirrungen hätten gut getan, um es spannender zu machen! Die Kombination von Krimi und Liebesgeschichte ist der Autorin leider nur ansatzweise gelungen. Der Fokus lag ganz klar auf der Liebesgeschichte, was ich sehr schade fand, aber einfach Geschmackssache ist. Ein weiteres Minus: die Lovestory kam mir im Laufe des Buches wie ein billiger Abklatsch von Twillight vor. Für welchen der beiden Jungs sie sich entscheidet, war echt vorhersehbar. Ren selbst ist ein sehr gelungener und interessanter Hauptcharakter, mit ihrem Sarkasmus hat sie mich oft zum Lachen gebracht. Leider, wurden dafür die Nebenrollen TOTAL vernachlässigt, sie haben keinen Wiedererkennungswert und sind viel zu wenig charakterisiert.

Am Ende: die Auflösung war zwar unerwartet, aber ebenso unspektakulär und langweilig.

Fazit: Über ein nettes „Lückenbüßer-Strandbuch“, geht „Die Bucht“ leider nicht heraus. Wer sich zwischen Krimi und Liebesgeschichte (anders als ich) für die Liebesgeschichte entscheiden würde, der kann zu den 2 ½ von 5 Sternen noch ½ addieren.


Erschienen bei Ravensburger

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Autorin / Autor: Laia - Stand: 16. November 2015