Die Borger

Autorin: Mary Norton Illustrator: Emilia Dziubak
übersetzt von Christiane Jung

Die Geschichte der Borger ist mir bisher unter dem wunderschönen Anime-Film „Arrietty – die wundersame Welt der Borger“ ein Begriff gewesen – dementsprechend habe ich schon ein bestimmtes Bild der Charaktere im Kopf. Als ich dann „Die Borger“ von Mary Norton im Original gelesen hatte, war ich mit den Illustrationen von Emilia Dziubak nicht zufrieden. Teilweise stimmt das Aussehen der Figuren nicht einmal mit der Erzählung überein, das sind nur Kleinigkeiten, aber mich nervt das etwas.

Die Geschichte der Borger findet im alten England statt. Winzig kleine Menschlein – die Borger – leben verborgen unter Uhren oder Bodendielen etc. Sie „borgen“ sich was sie brauchen, immer in kleinsten Mengen, da sie so klein sind. Sie wollen von den Menschen unentdeckt bleiben, so auch die Clocks, die Protagonisten der Geschichte. Leider wird Vater Pod und später seine Tochter Arrietty von einem kleinen Jungen entdeckt. Was als Katastrophe gesehen wird, besonders von Mutter Homily Clock, hat sowohl seine positive als auch negative Seiten... . Wie das Ganze ausgeht, könnt ihr im Kinderbuch „Die Borger“ nachlesen.

Fazit:
Die Geschichte ist ein Klassiker, die Bilder sind für mich leider nicht stimmig. Pod sieht eher aus wie ein kleiner Nerd, gar nicht passend fürs viktorianische Zeitalter. Und Mutter Homily ist eigentlich auch dünn und älter... Wen das ganze aber nicht stört, der findet hierin eine schöne Kindergeschichte.

Erschienen bei Sauerländer

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Autorin / Autor: mietzi8 - Stand: 12. Oktober 2015