Der Rüberbringer oder Ein irrer Trip zwischen Leben und Tod

Autor: Tankred Lerch

Tankred Lerch erschuf mit seinem neusten Roman „Der Rüberbringer oder ein irrer Trip zwischen Leben und Tod“ eine Geschichte, die mich interessierte, jedoch leider nicht überzeugen konnte.

Der 16-jährige Red hat keine Lust mehr auf sein Leben, weshalb er es beenden will. Doch zu seinem Übel funktioniert sein Plan nicht und statt im Himmel, landet er im Krankenhaus. Zusätzlich wird ihm ein Psychiatrieaufenthalt aufgebrummt und er wird von einem Jungen namens Joe verfolgt, welcher sich als Rüberbringer entpuppt. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, den verzweifelten Red vom Leben zu überzeugen und ihm neuen Mut zu schenken. Mit Humor und auf freundschaftlicher Art verfolgt Joe sein Ziel.

Meine Meinung
Als das Buch in meinem Briefkasten ankam, konnte ich es gar nicht abwarten, die Geschichte von Red zu lesen. Bedauerlicherweise verschwand mein Enthusiasmus schnell, denn ich wurde einfach nicht mit dem Schreibstil warm. Aus diesem Grund flogen die Seiten nicht an meinen Augen vorbei, sondern krochen viel mehr. Der Humor und die Witze von Joe konnten mich ebenfalls weniger begeistern, denn ich empfand sie weniger lustig und viel mehr kindisch. Andererseits war dies vielleicht vom Autor beabsichtigt, und er wollte mit Joe eine Figur schaffen, welche Fröhlichkeit und Unbekümmertheit ausstrahlt. Ich kann an dieser Stelle bloß betonen, dass der Schreibstil und der Charakter der Figuren reine Geschmackssache ist. Lasst euch also nicht von meiner Meinung abschrecken, denn die Idee hinter diesem Buch ist wirklich fantastisch und mal etwas Neues mit Tiefsinn.

Erschienen bei Beltz

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Autorin / Autor: kira - Stand: 1. August 2019