Dead Girls Don't Dance

Autorin: MK Pagano
Übersetzt von Michael Krug

War der Tod meiner Schwester wirklich ein Unfall? Diese Frage stellt sich Addie seit vielen Jahren. Nun möchte die junge Frau endlich herausfinden, was wirklich dahintersteckt.

So beginnt die Handlung des Buches „Dead Girls Don’t Dance“ von MK Pagano. Es ist ein fesselnder Thriller, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte rund um Addie Blackwood beginnt mit Schuld, Trauer und einer großen Ungewissheit: War der Tod ihrer Schwester Fiona wirklich ein Unfall? Addie ist überzeugt, dass mehr dahintersteckt und hat mit Thatcher Montgomery auch einen klaren Verdächtigen im Blick. Doch als dieser ein Jahr später selbst tot aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse, und Addie gerät plötzlich selbst ins Zentrum der Ermittlungen.

Was diesen Thriller besonders macht, ist die dichte Atmosphäre und die konstante Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Immer wieder werden neue Hinweise gestreut, welche die Leser:innen zweifeln lassen und zum Miträtseln einladen. Gleichzeitig bleibt die Handlung nachvollziehbar und verliert sich nicht in unnötigen Wendungen. Jede Enthüllung fühlt sich sinnvoll und gut durchdacht an.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig. Gerade weil die Geschichte so spannend ist, fliegt man förmlich durch die Seiten. Ich habe die knapp 400 Seiten innerhalb von zwei Abenden verschlungen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es gehört definitiv zu den Geschichten, bei denen man sich vornimmt „nur noch ein Kapitel“ zu lesen, und dann doch viel länger wach bleibt als geplant.
Besonders gelungen ist auch die Dynamik zwischen Addie und Seth. Ihre komplizierte Vergangenheit und die gezwungene Zusammenarbeit verleihen der Geschichte eine zusätzliche emotionale Tiefe.

Neben der Spannung kommt auch der Humor nicht zu kurz, und selbst eine Prise Romantik findet ihren Platz, ohne aufgesetzt zu wirken. Genau diese Mischung macht das Buch auch für Lese:rinnen interessant, die sonst eher zu klassischen Romanen greifen.

Ein weiteres Highlight ist die äußere Gestaltung des Buches. Das Cover sowie der Farbschnitt sind in dunklen Tönen mit edlen goldenen Akzenten gehalten und wirken sehr hochwertig. Sie passen perfekt zur düsteren, geheimnisvollen Stimmung der Geschichte und machen definitiv Lust darauf, das Buch aufzuschlagen, ohne dabei zu viel vom Inhalt zu verraten.

Insgesamt ist „Dead Girls Don’t Dance“ ein rundum gelungener Thriller, der Spannung, Emotionen und Unterhaltung gekonnt miteinander verbindet. Eine klare Leseempfehlung für alle, die packende Geschichten mit starken Figuren lieben.

Erschienen bei Bastei Lübbe

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Autorin / Autor: Larissa - Stand: 11. Juni 2026