Blackwood Briefe an mich

Autorin: Britta Sabbag

Als erstes muss ich das äußerst kreative Cover dieses Buches loben, das mich dazu bewegt hat, dieses zu rezensieren.

Die Geschichte spielt in Blackwood, Irland. Es geht um ein 15-jähriges Mädchen, Gesine Nowak, die nach dem Tod ihrer Mutter wieder in das kleine Städchen Blackwood zu ihrer Tante zieht, in dem sie geboren wurde. Anfangs überforderte sie das Leben dort, da sie zum einen einen „Kulturschock“ bekommt und es zum anderen komisch ist, dass alle sie - jedoch sie keinen von ihnen – kennen. Bei einem nächtlichen Fluchtversuch zurück in ihr altes Leben lernt sie Arian und Ruben kennen. Arian, ein Junge in ihrem Alter, ist schließlich der Grund, dass sie doch bleiben will. Da sie in dieser neuen Welt niemanden zum Reden hat, beginnt sie in einem Brief an sich selber ihre Gedanken zu ordnen. Schnell merkt sie, dass der Ort und seine Bewohner, auch Arian, viele Geheimnisse haben. An ihrem ersten Schultag lernt sie Sam kennen, der ihr erster neuer Freund wird, doch auch er hat Geheimnisse. Als Gesine eines Abends in ihr Zimmer kommt, hat sie auf mysteriöse Weise eine Antwort auf ihren Brief. Und der Absender ist noch mysteriöser: ihr Zukunfts-Ich! Was hat es damit auf sich? Bei der Suche nach Antworten stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis.

Ich finde die Geschichte sehr schön und spannend. Es ist schwer zu beschreiben, aber das Buch ist total fesselnd da immer wieder neue Geheimnisse ans Licht kommen. Durch die genauen Beschreibungen der Dinge kann man sich sehr gut in die Umgebung hineinversetzen. Ohne Scherz ist es das Beste, was ich seit langem gelesen habe. Das Gefühlschaos eines Teenagers, der in einem neuen Ort von Null anfängt, verbunden mit den verschiedenen Mysterien, ist eine gelungene Mischung!



*Erschienen bei Fischerverlage*

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    Autorin / Autor: Madleen - Stand: 27. März 2019