Atlas der Weltwunder

Autor: Michał Gaszyński
Aus dem Englischen von Dagmar Brenneisen

Buchcover Atlas der Weltwunder

Beeindruckende Bauten, wichtige Handelsrouten und Opernhäuser, die zwar mehr kosten als geplant, aber die Welt ins Staunen versetzen.
Michał Gaszyński hat in seinem Weltatlas einige der beeindruckensten Weltwunder portraitiert. Wie genau die Auswahl getroffen wurde, bleibt unklar, doch beeindruckend sind die 50 vorgestellten Sehenswürdigkeiten allemal! Und sie füllen auch ganz leicht und locker den Atlas.

Auf je einer Doppelseite stellt Gaszyński unter anderem den Suez Kanal, die Freiheitsstatue, den Eifelturm und Stonehenge vor. Die Illustrationen sind in gedeckten Farben gehalten und wurden scheinbar am Computer gezeichnet. Zu jeder Abbildung bekommt man eine Menge Informationen rund um das jeweilige Weltwunder. So erfährt man beispielsweise nicht nur, wie die einzelnen Gebäude der Vatikanstadt heißen, sondern auch, dass der Petersplatz zwar noch zu dem Gebiet des Vatikans gehört, aber unter der Fuchtel der italienischen Polizei steht. Oder, dass der Bau des Opernhauses in Sidney rund 10 Jahre länger gedauert hat als geplant.
Der Band ist nach Kontinenten eingeteilt und man kann sich gemütlich vom Sofa aus von Amerika über Europa bis nach Australien und ins Weltall blättern oder hinten im Index nach einer bestimmten Sehenswürdigkeit suchen.

Der großformartige Band eignet sich hervorragend für den Couchtisch, sodass man sich (gerade in diesen Zeiten) bei einer Tasse Kaffee oder Tee immer mal wieder durch die Welt blättern kann, während man in den eigenen vier Wänden festsitzt. Und danach ist man um einiges schlauer und fragt sich vielleicht nicht mehr, warum es in Australien nicht nur einen Kaninchen-, sondern auch einen Dingozaun gibt...

Erschienen bei Kosmos

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Autorin / Autor: karla94 - Stand: 24. April 2020