Aquamarin

Andreas Eschbach
Ein Geheimnis, das verborgen bleiben sollte für alle Zeiten. Das in Vergessenheit geraten sollte.

Hüte dich vor dem Meer! Das hat man Saha beigebracht. Eine seltsame Verletzung verbietet der Sechzehnjährigen jede Wasserberührung.
In Seahaven ist Saha deshalb eine Außenseiterin. Die Stadt an der Küste Australiens vergöttert das Meer. Wer hier nicht taucht oder schwimmt, gehört nicht dazu. So wie Saha. Doch ein schrecklicher Vorfall stellt alles in Frage. Zum ersten Mal wagt sich Saha in den Ozean. Dort entdeckt sie Unglaubliches. Sie besitzt eine Gabe, die nicht sein darf – nicht sein kann. Nicht in Seahaven, nicht im Rest der Welt. Wer oder was ist sie? Die Suche nach Antworten führt Saha in die dunkelsten Abgründe einer blauschimmernden Welt …

Interview mit Andreas Eschbach zum Thema "Meer" und seinem Roman "Aquamarin"

Liegt es am Blick auf das Meer, den Sie jeden Tag genießen? Wie ist die Idee zu „Aquamarin“ entstanden?
Andreas Eschbach: Kann sein, dass der Blick aufs Meer eine Rolle gespielt hat, aber ich erinnere mich, dass die Idee zu "Aquamarin" schon da war, ehe wir in die Bretagne gezogen sind. Schon als Kind habe ich, wenn ich im Freibad abgetaucht bin und die Welt unter Wasser gesehen habe, mir gewünscht, nach Belieben unter Wasser bleiben zu können. Auch wenn man in einem Schwimmbecken natürlich hauptsächlich umherpaddelnde Beine gesehen hat, faszinierend war es trotzdem. Ich glaube, das war der Keim, aus dem die Idee entstanden ist.

Was bedeutet Ihnen das Meer? Was bedeutet das Meer für die Menschheit?
Andreas Eschbach: Obwohl ich zur Seekrankheit neige und das Segeln auf dem offenen Meer deswegen nicht so mein Ding ist, bin ich doch gern in der Nähe des Meeres, einfach, weil ich gern diese ungeheure Masse und Kraft spüre, die es darstellt. Und natürlich ist mir klar, dass das Leben auf der Erde vom Meer abhängt. Stirbt das Meer, stirbt auch die Menschheit – so einfach ist das.

Was wäre Ihr Appell an die nachfolgenden Generationen?
Andreas Eschbach: Ich glaube, es ist eher die gegenwärtige Generation, die einen Appell nötig hat, nämlich den, das Meer zu achten und alles zu unterlassen, was dieses gewaltige Ökosystem gefährdet.

Was glauben Sie? Kann man schreibend die Welt verändern?
Andreas Eschbach: Alles, was wir tun, verändert die Welt. Die Zukunft entsteht aus der Summe all unserer Handlungen. Die einen schreiben Bücher, die anderen forsten Wälder auf, erfinden eine neue Recycling-Methode oder engagieren sich in der Politik. Was davon wie viel bewirkt, wird man erst im Nachhinein sagen können, aber wenn jeder das tut, was er am besten kann, wird es schon werden.

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