Als die Welt uns gehörte

Autorin: Liz Kessler
Übersetzt von: Eva Riekert

Leo, Elsa und Max, drei beste Freunde, verbringen ihren Sommer in Wien im Jahre 1936. Zusammen gehen sie auf den Jahrmarkt, denn Leo hat Geburtstag. Und was darf da natürlich nicht fehlen? Genau - eine Fahrt mit dem Riesenrad! Leos Vater knipst ein tolles Erinnerungsfoto, und zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, was bald geschehen wird. In Deutschland ist Hitler an der Macht und das wird sich auch auf Österreich auswirken. Leos Familie ist jüdisch, und nun wird er ausgegrenzt und muss um sein Leben fürchten. Elsa geht es auch nicht viel besser, und Max versteht nach und nach, dass er zu den Bösen gehört. Können Leo und Elsa der Bedrohung entkommen? Kann Max seinen Freunden helfen?

Meine Meinung
Liz Kessler hat eine sehr berührende Geschichte erschaffen, welche sogar von persönlichen Familienereignissen inspiriert ist. Auch wenn es schon sehr viele Bücher über die Zeit des Nationalsozialismus gibt, hat die Autorin ein wunderbares Werk geschaffen, welches den Leser von Anfang an am Leben der drei Freunde teilhaben lässt und zeigt, wie schwierig es für Kinder war, diese Grausamkeiten zu verstehen, vor allem dann, wenn die besten Freunde unter der Situation leiden müssen. Durch ihre Art zu schreiben, kann man sich gut in die Kinder hineinversetzen und ihren Schmerz spüren. Aber auch andere Emotionen wie Angst, Trauer und auch Freude haben einen Platz in dieser Geschichte.
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem auch für Fans von „Der Junge im gestreiften Pyjama“.

Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendbuch

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Autorin / Autor: Laura - Stand: 28. Juli 2022