111 GRÜNDE, HIPSTER ZU HASSEN

Autor: Ralph Stieber
Mein Leben zwischen Vintage-Möbeln, isländischem Hardcore und Bartpflege
Mit Illustrationen von Jana Moskito

Kennt ihr ihn? Sein Kennzeichen: sein durch und durch gepflegter Bart. Außerdem trägt er gerne lässige Hosen, die er hochkrempelt bis man seine tätowierten Knöchel sieht und der Blick auf seine Designer-, aber dennoch vintageartigen Schuhe fällt. Außerdem liebt er es schlichte T-shirts mit V-Ausschnitt zu tragen und aus ästhetischen Gründen dieses mit schwarzen Hosenträgern und einer Wollmütze auf dem Kopf zu rahmen. Des Weiteren liebt er die neuste Technik und ist bestens ausgestattet mit Smartphone, Tablet oder Laptop, welche mit einem angebissenen Obst drauf verziert sind. Sein Lieblingsgetränk: ein Soja-Latte-Macchiato und dazu einen frisch gebackenen veganen Cookie mit Schokostreuseln. Na, erkannt, um wenn es sich handelt? Diese Liste könnte man unendlich lang weiterführen, aber bereits nach wenigen Zeilen wird deutlich, dass es nur einen Typen geben kann, auf den diese Eigenschaften zu treffen können: Ganz klar, den Hipster!
In seinem Buch „111 Gründe, Hipster zu hassen“ räumt der Autor Ralph Stieber mit 111 Klischees rund über das Hipstermytsterium auf und erklärt der Welt, was dieser ist, wie er dazu geworden ist und vor allem wie er tickt.

Mein Fazit:
Im ersten Moment als ich das Buch in den Händen hielt, hatte ich mich eigentlich auf ein durch und durch humoristisches Werk gefreut. Doch dann, musste ich relativ schnell feststellen, dass man erst einmal mit der Schreibweise und Erzählstruktur klar kommen muss. Eigentlich war die Idee, dass eine Geschichte von einem „echten“ Hipster erzählt wird, echt clever gewählt, nur provozierte der Text bzw. die Wortwahl sehr oft und ich fragte mich ständig, „ok, ist das jetzt eine Art Verteidigungsschrift?“. Ich hatte sehr oft das Gefühl, dass Menschen wie der Protagonist Jonas in dem Buch, sich für alles, was sie tun, was sie machen, was sie denken und vor allem wie sie sich kleiden und ernähren vor der Welt für ihre Lebensweise verteidigen müssen und das stimmte mich sehr nachdenklich. Aber vielleicht ist das ja auch der Hintergedanke von dem Autor gewesen? Ich kann es nicht beantworten und würde vorschlagen, sich selbst eine Meinung zu bilden.

Für eine „Zwischen-durch-Lektüre“ ist das Buch sehr empfehlenswert. Es zeigt dem Leser viele unterschiedliche Facetten und liefert Hintergrundwissen rund um den Hipster und sein Werdegang.

Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf

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    Autorin / Autor: honeybear7 - Stand: 28. August 2017
     
     
     

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