Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

Autorin: Angela Mohr

Buchcover

Aino ist von ihrer Tat so frustriert, dass sie ins Kloster gehen und für immer schweigen will.
Nik ist auf der Flucht vor seinem Bruder, weil er dessen Motorrad verpfändet hat.
Beide Schicksale treffen sich. Aino redet nicht ist und ist stumm, aber nicht taub. Nik redet ununterbrochen auf sie ein. Nik ist schockiert und genervt von Aino. Er will ihr zeigen, was sie alles verpassen würde, wenn sie ins Kloster geht. Vier Tage bekommt er um ihr zu zeigen, dass das Leben lebenswert ist. Jedoch hat Nik eine kleine kriminelle Ader und zeigt gerade nicht die besten Seiten des Lebens mit dem Klauen, Einbruch und den schrägen Ideen des Kapitäns im seinem Kopf. Aino lässt sich nicht von Nik umstimmen. Doch nach einer Zeit fängt sie an, ihn zu mögen und Nik, sich zu verlieben. Doch sie will nch wie vor ins Kloster und Nik steckt immer noch in Schwierigkeiten. Aber das Schicksal hat für sie schon einen Weg, wie sie damit fertig werden.

Cover:
Das Cover passt ziemlich gut zu der Handlung. Es weckt schon auf den ersten Blick Gedanken an etwas Warmes und Freiheitliches. Aber verrät nicht zu viel von der Handlung.

Handlung:
An sich war es eine schöne Idee der Autorin. Jedoch gab es kleine Lücken und schwache Stellen, die den Leser nicht packen konnten - zumindest mich nicht. Es wurde immer abwechselnd aus  Ainos und Niks Perspektive berichtet von Kapitel zu Kapitel. Jedoch bestand das Buch hauptsächlich aus der Perspektive von Nik. Ich fand es aber auch mal interessant, was Jungs denken. Es gab mal etwas zum schmunzeln, mal zum mitfühlen und etwas zum mitleiden.

Hauptpersonen:
Nik mochte ich in der Geschichte lieber als Aino, auch weil die Kapitel von Aino oft nur Monologe waren und weil ihre Monologe in Gedanken an Gott gerichtet waren. Das Verhalten von ihr konnte schon einem auf die Nerven gehen. Da sie fast im jedem Kapitel mal abhaut und Nik zurücklässt, macht sie oft einen egoistischen Eindruck. Erst am Ende gewinnt sie ein paar Sympathiepunkte. Nik hat zwar eine kriminelle Adler, ist aber kein schlechter Mensch und mit seiner Vorgeschichte packt er einen mehr als Aino.

Meinung:
Insgesamt fand ich das Buch gut. Es gibt zwar kleine Schwächen, aber es kann einen immer noch unterhalten. Ein netter Roman für zwischendurch, aber nicht einer der besten Bücher, die ich gelesen habe.

Erschienen beim Arena Verlag

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    Autorin / Autor: lindana - Stand: 25. Januar 2017