Und du bist nicht zurückgekommen

Autorin: Marceline Loridan-Ivens
übersetzt von Eva Moldenhauer
Ungekürzte Fassung mit Iris Berben

Die jüdische Marceline lebt in Frankreich in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Zusammen mit ihrem Vater wird sie festgenommen und kommt ins Lager. Ihr Vater kommt nach Auschwitz und sie nach Birkenau. Irgendwann kehrt sie nach Frankreich zurück, aber niemand aus ihrer Familie überlebt. Nach 70 Jahren schreibt sie ihrem verstorbenen Vater einen Brief, den er nie lesen wird. Sie erzählt ihm von ihrer Zeit in dem Lager, von ihrer Rückkehr und auch von ihrem Leben danach, welches unmöglich ein gutes Leben ist.

Das Hörbuch basiert auf wahrem Tatbestand, was ich erst etwas später erfahren habe.

"Und du bist nicht zurückgekommen" ist eine Geschichte, die sehr viele Menschen fasziniert hat, mich allerdings nicht. Ich denke, es ist ein Hörbuch für Erwachsene, denn mich als Jungendliche hat es ein bisschen gelangweilt. Es hatte mir etwas an Spannung gefehlt.
Iris Berbens Stimme ist total beruhigend, ich hatte mir das Hörbuch andauernd zum Schlafen angehört oder einfach so, als ich nichts zu tun hatte. Manchmal habe ich gar nicht richtig hingehört und nur der Stimme gelauscht.
Das Hörbuch geht zwei Stunden und zehn Minuten. Nicht sonderlich lang, aber auch nicht kurz. Perfekt für jemanden, der nicht sonderlich viel Zeit zum Lesen hat. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, die Audio-CD beim Zug-, Bus-, oder Autofahren anzuhören.
Im Hörbuch spricht nur eine einzige Stimme, was ich etwas schade fand, da ich mehrere Stimmen ansprechender finde. Da es allerdings auch nur die Sicht aus einer Perspektive ist, ist das nicht schlimm.
Weiterempfehlen würde ich das Hörbuch wirklich nur Erwachsenen, die nicht auf Schnulzen, Horror, Action oder Liebesgeschichten stehen, sondern eher denen, die es lieben, über die Moral nachzudenken.


Erschienen bei D>A<V

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Autorin / Autor: prinzess - Stand: 23. November 2015